Betriebsrat der HypoVereinsbank warnt vor Stellenabbau

Nach der Ankündigung von Stellenstreichungen bei der HypoVereinsbank am Standort München sieht der Betriebsrat die Betriebsfähigkeit der Bank in Gefahr.

«Nach mehreren Abbaurunden in den vergangenen Jahren sind viele Einheiten der HVB stark unterbesetzt», sagte der Münchner Betriebsratschef Roland Pauli der Wirtschaftszeitung «Euro am Sonntag» laut Vorabbericht.

«Weitere Stellenstreichungen sind nicht möglich, ohne die Betriebsfähigkeit der Bank zu gefährden.»

Nach Paulis Worten wären vor allem Nichtvertriebs-Einheiten im Kreditbereich, im Privatkundenbereich, der Kommunikation und der Rechtsabteilung von dem Abbau betroffen. Die Pläne seien ohne betriebsbedingte Kündigungen nicht umzusetzen.

Ende Juli hatte die HypoVereinsbank angekündigt, 700 Stellen in München zu streichen - trotz Milliardengewinnen im vergangenen Jahr und im ersten Halbjahr 2011. Die Bank begründete den Abbau damals mit dem wirtschaftlichen Umfeld. Seit der italienische Bankkonzern Unicredit im Jahr 2005 die Bank übernommen hat, sind bereits mehrere tausend Stellen in Deutschland gestrichen worden. (Quelle: München (dpa/lby))

(Quelle: jameda.de)