05.02.2012

Cissé erzielt Siegtor- ManUnited 3:3 bei Chelsea

Papiss Demba Cissé hat als Siegtorschütze für Newcastle United einen Traumeinstand in der englischen Premier League gefeiert.
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Der Ex-Freiburger Papiss Demba Cissé trifft auch in der Premier League. Foto: Patrick Seeger (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Papiss Demba Cissé hat als Siegtorschütze für Newcastle United einen Traumeinstand in der englischen Premier League gefeiert. Mit seinem sehenswerten Halbvolley zum 2:1 (1:1)-Heimsieg gegen Aston Villa ließ der Ex-Freiburger seine Magpies weiter von der Champions League träumen.

Im Titelrennen konnte Manchester United am Sonntag einen 0:3-Rückstand beim FC Chelsea noch in ein 3:3-Remis verwandeln.
Dennoch wartet der englische Fußball-Rekordmeister weiter auf seinen ersten Sieg an der Stamford Bridge seit zehn Jahren. United hat nun wieder zwei Punkte Rückstand auf den Stadtrivalen Manchester City (57 Punkte), der 3:0 zu Hause gegen Fulham gewann.

Zwölf-Millionen-Euro-Winterzukauf Cissé, der in der 14. Minute für den angeschlagenen Leon Best eingewechselt worden war, wurde nach seinem Siegtor (71.) in höchsten Tönen von seinem Trainer Alan Pardew gelobt: «Deshalb bezahlt man viel Geld - für diese Qualität.» Cissés senegalesischer Nationalmannschaftskollege Demba Ba, der Ex-Hoffenheimer, hatte Newcastle zunächst mit seinem 16. Saisontor in Führung gebracht (30.), ehe der von L.A. Galaxy ausgeliehene Robbie Keane für Aston Villa ausglich (45.+5.).

Für das mit Spannung erwartete Prestigeduell zwischen Chelsea und ManU hatte sich sogar der Ex-Chelsea-Star und frühere deutsche Nationalmannschaftskapitän Michael Ballack als Zuschauer angekündigt. Der Abend für United begann bitter durch ein Eigentor von Jonathan Evans (36.). In der zweiten Hälfte schienen die die West-Londoner die Gäste dann geradezu zu zerlegen mit einem Klasse-Volley-Tor durch Juan Mata (46.) und David Luiz (50.)

Aber ManU-Superstar Wayne Rooney, der rechtzeitig wieder fit geworden war, leitete mit zwei verwandelten Foulelfmetern (58./69.) die Aufholjagd ein, die durch den 3:3-Ausgleich des eingewechselten Mexikaners Javier Hernandez gekrönt wurde. «Das waren natürlich zwei verlorene Punkte», befand Rooney trotzdem. (Quelle: London (dpa/lby))


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