08.02.2012

Ermittlungen wegen Gaddafi-Sohns gegen Ankläger eingestellt

Im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Gaddafi-Sohn Saif al-Arab hat sich ein Münchner Oberstaatsanwalt nach Einschätzung der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg nicht der Strafvereitelung schuldig gemacht.
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Im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Gaddafi-Sohn Saif al-Arab hat sich ein Münchner Oberstaatsanwalt nach Einschätzung der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg nicht der Strafvereitelung schuldig gemacht. Entsprechende Ermittlungen gegen den Münchner Ankläger vom September 2011 seien daher eingestellt worden, teilte das Oberlandesgericht (OLG) Nürnberg am Mittwoch mit.
Der Oberstaatsanwalt habe weder unbefugt Dienstgeheimnisse verraten noch habe er eine Strafvereitelung im Amt begangen. Der angeblich bei einem Nato-Bombardement im Mai 2011 ums Leben gekommene Gaddafi-Sohn hatte zeitweise in München studiert. Zwischen den Jahren 2006 und 2010 hatte Saif al-Arab nach Angaben des bayerischen Justizministeriums elfmal die Polizei beschäftigt. (Quelle: Nürnberg/München (dpa/lby))


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