03.02.2012

Ex-Landesbischof Friedrich hält erste Messe als Dorfpfarrer

Diesen Artikel auf Twitter empfehlen

Der ehemalige Landesbischof Friedrich ist nun Dorfpfarrer. Foto: David Ebener  (Foto: dpa) Bild vergrößern Bayerns früherer evangelischer Landesbischof Johannes Friedrich wird an diesem Sonntag offiziell in sein neues Amt als Dorfpfarrer in Mittelfranken eingeführt. Nach zwölf Jahren als Bischof hatte Friedrich am Mittwoch eine Pfarrstelle im mittelfränkischen Bertholdsdorf (Landkreis Ansbach) angetreten. Er wisse noch nichts über die Probleme der Menschen dort, sagte Friedrich der Nachrichtenagentur dpa.

Die Themen seiner ersten Predigt seien daher Gerechtigkeit und Barmherzigkeit. Der 63-jährige Protestant will die 712 Mitglieder der evangelischen Kirchengemeinde bis zu seiner Pensionierung betreuen.

Ein wenig aufgeregt sei er vor seinem ersten öffentlichen Auftritt in der Gemeinde schon. Seine Predigt höre sich daher zuerst seine Frau an. «Das hat sie früher immer gemacht», sagte Friedrich, «in den letzten Jahren als Landesbischof dann allerdings nicht mehr.»

Der Geistliche hat in Bertholdsdorf eine halbe Pfarrstelle. In der restlichen Zeit will er sich um seine Aufgaben in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der Deutschen Bibelgesellschaft kümmern. «Als Landesbischof habe ich in den letzten zwölf Jahren viel mit Pfarrern gesprochen und darüber, was sie belastet», sagte Friedrich. «Es ist wirklich gut, das noch einmal selbst zu spüren.» (Quelle: Bertholdsdorf (dpa/lby))


ähnliche Meldungen

Katholische Landjugend gibt sich einen neuen Vorstand

20.05.2012: Die Katholischen Landjugendbewegung (KLJB) hat sich bei ihrer Landesversammlung Passau eine neue dreiköpfige Spitze gewählt.

Festlicher Abschluss des Katholikentags in Mannheim: Zum großen Open-Air-Gottesdienst strömen noch einmal Zehntausende Gläubige. Und der Bundespräsident kommt auch. Foto: Uwe Anspach
Katholikentag endet mit Festgottesdienst

20.05.2012: Der 98. Katholikentag geht heute (Sonntag/10.00) mit einem Festgottesdienst unter freiem Himmel zu Ende. Prominentester Gast ist Bundespräsident Joachim Gauck.

Nimmt kein Blatt vor den Mund: Winfried Kretschmann (Grüne), Ministerpräsident von Baden-Württemberg, in der Jugendkirche Samuel in Mannheim beim 98. Katholikentag bei einem biblischen Impuls. Foto: Uli Deck
Kritik an mangelndem Dialogwillen katholischer Bischöfe

19.05.2012: Die Organisatoren des Katholikentages sind zufrieden: Die Kirche habe sich als lebendig präsentiert. Aber auch sie spüren Unruhe und Spannung.

«Krippenbetreuung und Betreuung in der Familie sind keine Gegensätze»: Präsident des Zentralkomitees der Deutschen Katholiken, Alois Glück. Foto: Uwe Anspach/Archiv
Glück: Streit um Betreuungsgeld «sinnloser Kulturkampf»

19.05.2012: Der Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, Alois Glück, hat den Streit um das Betreuungsgeld für daheim erziehende Eltern als «sinnlosen Kulturkampf» kritisiert.

Alois Glück (r), Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, und Erzbischof Robert Zollitsch (M), begrüßen Angela Merkel (CDU) zum 98. Katholikentag. Foto: Uli Deck
Katholikentag: Warmer Empfang für Kanzlerin Merkel

18.05.2012: Gesellschaftliche Fragen haben am dritten Tag die Diskussionen beim Katholikentag in Mannheim bestimmt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verteidigte die Anhebung des Rentenalters auf 67 Jahre, und Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) sprach zum Schuldenstaat.

Wirbel um Bischof Müller beim Katholikentag

18.05.2012: Erst eine überraschende Absage, dann doch wieder die Zusage: Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller sorgt auf dem Mannheimer Katholikentag für Wirbel.

Der Katholikentag findet zum 98. Mal statt. Foto: Franziska Kraufmann
Zehntausende beim Katholikentag in Mannheim

17.05.2012: Die tiefe Krise der Kirche und der Ruf nach Reformen bestimmen den 98. Katholikentag in Mannheim. Im Alltag bestehe oft eine große Diskrepanz zwischen kirchlicher Lehre und Lebenswirklichkeit vieler Katholiken.

Erzbischof Kardinal Marx will Hospize unterstützen. Foto: Friso Gentsch
Münchner Erzbistum stärkt Sterbebegleitung

14.05.2012: Das Erzbistum München-Freising will die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen stärker finanziell unterstützen.

Bischof Müller fordert für jede Gemeinde eigenen Priester. Foto: A. Weigel/Archiv
Müller: Bischof kann keine Priester-Brötchen backen

12.05.2012: Der Regensburger Bischof Gerhard Ludwig Müller hat den Umgang vieler Katholiken mit dem Priestermangel kritisiert.

Musik-Download - Suche

Sie suchen einen bestimmten Musiktitel?

  

Welcher Titel lief im Radio?

Musik, die Sie im Programm gehört haben!

An welchem Tag und um wieviel Uhr (hh:mm) haben Sie den Titel gehört?

    :