09.02.2012

FCK-Coach Kurz vor Bayern-Spiel: «Kein Ergebnisdruck»

Trainer Marco Kurz hat den Spielern des 1. FC Kaiserslautern für die Mammutaufgabe beim FC Bayern Mut gemacht.
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Marco Kurz und sein Team sind krasser Außenseiter in München. Foto: Marius Becker (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Trainer Marco Kurz hat den Spielern des 1. FC Kaiserslautern für die Mammutaufgabe beim FC Bayern Mut gemacht. «Wir brauchen uns vor keiner Mannschaft zu verstecken, wir haben auch keinen Ergebnisdruck», sagte der 42-Jährige vor dem Bundesliga-Gastspiel des Tabellen-16. am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in München. «Aber wir gehen mit einer hohen Erwartungshaltung ins Spiel.»

Die ernüchternde 0:1-Heimpleite vom Sonntag gegen den 1.
FC Köln sei «abgehakt und abgearbeitet». Doch die Lauterer fahren auch mit einigen Handicaps nach Bayern: In der Abwehr werden Jan Simunek und Alexander Bugera wohl wegen Verletzungen fehlen, im Mittelfeld sind Ariel Borysiuk wegen seiner Gelb-Rot-Sperre und Rekonvaleszent Pierre de Wit nicht dabei und im Angriff fällt weiter der verletzte Dorge Kouemaha aus.

«Wir wollen dennoch die bestmögliche Leistung abrufen», sagt Abwehrspieler Florian Dick. Kurz sieht die personellen Ausfälle beim FC Bayern gelassen: «Die Bayern haben eine tolle Ersatzbank - wer da auch immer reinkommt, ist gut.» Seine Mannschaft werde versuchen, «sehr aggressiv aufzutreten und die Bayern nicht ins Rollen kommen zu lassen».

Rechtsverteidiger Dick, der es voraussichtlich mit Bayern-Star Franck Ribéry zu tun bekommt, sieht das Duell mit dem Weltklasse-Franzosen unaufgeregt: «Ich kann da nicht viel verlieren, aber viel gewinnen.» Die Tabellensituation ist für ihn nicht beängstigend: «In der Abstiegszone ist noch alles eng beisammen - da kann es schnell auch wieder nach oben gehen.»

Obwohl Kaiserslautern seit zehn Spielen ohne Sieg ist, bleibt Dick Optimist: «Von uns erwartet bei den Bayern keiner was. Warum sollten wir nicht mit etwas Glück dort was holen?» Das sieht auch Kurz so: «Wir dürfen einfach kein frühes Tor zulassen, sonst kann es für uns unangenehm werden.» (Quelle: Kaiserslautern (dpa/lby))


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Ort des Geschehens: Kaiserslautern

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