Geoffrey Mutai läuft Streckenrekord in New York
Der schnellste Marathon-Mann der Welt hat nun auch die größte Marathon-Bühne erobert. Knapp sieben Monate nach seinem fulminanten Sieg in Boston pulverisierte Geoffrey Mutai auch den Streckenrekord in New York.
(Foto: dpa)
Der schnellste Marathon-Mann der Welt hat nun auch die größte Marathon-Bühne erobert. Knapp sieben Monate nach seinem fulminanten Sieg in Boston pulverisierte Geoffrey Mutai auch den Streckenrekord in New York.
In 2:05:06 Stunden lief der 30 Jahre alte Kenianer mit überlegenem Vorsprung in den Central Park und blieb dabei 2:37 Minuten unter der zehn Jahre alten Bestmarke des Äthiopiers Tesfaye Jifar.
Bei den Frauen feierten Firehiwot Dado und Bizunesh Deba einen äthiopischen Doppelerfolg.
«Ich hätte nicht gedacht, dass ich neuen Rekord laufen würde, habe erst auf den letzten Kilometern das Tempo verschärft», sagte Mutai. Für seinen Sieg bekam er 130 000 Dollar Preisgeld und strich zudem 70 000 Dollar für den Streckenrekord ein. Mutai hatte bereits am 18. April den Klassiker in Boston gewonnen und war in 2:03:02 Stunden die schnellste Zeit der Marathon-Geschichte gelaufen. Aufgrund des leicht abfallenden Streckenprofils wird diese Marek jedoch nicht als Weltrekord gewertet.
Emmanuel Mutai passierte nach 2:06:28 Stunden als Zweiter die Ziellinie in Manhattan und sicherte sich den Gesamtsieg der World Marathon Majors-Laufserie 2010/11 sowie 500 000 Dollar Preisgeld. Auf Rang drei kam Tsegeye Kebede aus Äthiopien in 2:07:14 Stunden. Da beide ebenfalls unter der alten New Yorker Bestmarke blieben, bekamen auch sie jeweils 70 000 Dollar Preisgeld.
Im Frauenrennen jubelten Dado (2:23:15) und Deba (2:23:19). Das Duo zog auf den letzten Kilometern an der bis dahin dominierenden Kenianerin Mary Keitany vorbei, die Dritte wurde (2:23:39). Die London-Siegerin hatte von Beginn an das Tempo bestimmt und nach 24 Kilometern einen Vorsprung von 2:23 Minuten herausgelaufen. Lange lag sie unter dem acht Jahre alten Rekord ihrer Landsfrau Margaret Okayo, ehe sie einbrach und ihre Kontrahentinnen ziehen lassen musste.
«Ich hätte nicht gedacht, dass wir Mary noch einholen», meinte Dado. «Aber als wir sie wenige Kilometer vor dem Ziel sahen, habe ich zu Bizunesh gesagt, die holen wir uns noch. Wir beide haben super zusammengearbeitet», meinte die Siegerin.
Insgesamt starteten 47 107 Läuferinnen und Läufer bei der 42. Auflage des Langstrecken-Events in New York. Nach Angaben der Veranstalter war dies das weltweit größte Feld der Marathon-Geschichte. (Quelle: New York (dpa/lby))
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