Jeder kennt sie, viele belächeln sie: Die so genannten Bauernregeln, die das Wetter hervorsagen sollen.
Aber warum haben die Landwirte überhaupt solche Bauernregeln festgelegt?
Ganz einfach: Sie waren schon immer vom Wetter abhängig - früher natürlich noch mehr wie heute. Um besser einschätzen zu können, wann es regnet und wann die beste Zeit für die Ernte ist, haben sie sich ihre Beobachtungen und Erfahrungen in Reimen festgehalten.
ANTENNE BAYERN-Wetterexpertin, Corinna Theil warnt aber: "Viele Bauernregeln sind keine zuverlässige Prognose. Vor allem ist es schwierig auf den Tag genau vorherzusagen, wie das Wetter wird. Hier ein Beispiel für Sie: 'Ist es grün zur Weihnachtsfeier, fällt der Schnee auf Ostereier.' Stimmt nicht!
Zwar schneit es gerne nochmal im März/April, aber das ist nichts Außergewöhnliches, schon gar nicht bei uns in Bayern. Außerdem fällt Ostern ja auch nicht immer auf das gleiche Datum. Wir erinnern uns: Weihnachten 2009 war mild, nass und grün - Ostern 2010 hat es aber trotzdem nicht geschneit!"
Ein paar Bauernregeln, die aus meteorologischer Sicht keine schlechte Trefferquote haben, finden Sie hier:
Fazit: 100%ig vertrauen kann man Bauernregeln aus meteorologischer Sicht leider nicht. Aber genau deswegen gibt es für Ihr tägliches Wetter ja die ANTENNE BAYERN Wetterredaktion!
