22.01.2012

Lola hätte eingeschläfert werden müssen

Auch die geplante Herz-Operation hätte das Elefantenbaby Lola aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn nicht retten können. Das zeigt ein erster Befund der Obduktion vom Sonntag, wie der Tierpark mitteilte.
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Lola starb an einer Lungenembolie. Foto: Peter Kneffel/Archiv (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Auch die geplante Herz-Operation hätte das Elefantenbaby Lola aus dem Münchner Tierpark Hellabrunn nicht retten können. Das zeigt ein erster Befund der Obduktion vom Sonntag, wie der Tierpark mitteilte. «Nach dem Ergebnis der Pathologie muss man sagen, dass es ein Wunder ist, wie lange die Kleine gelebt hat», sagte Zoodirektor und Tierarzt Andreas Knieriem.
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Foto: Klinikum der Universität München
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Der Befund der Computertomographie sei so gravierend, dass die behandelnden Ärzte das Elefantenbaby eingeschläfert hätten, wäre es nicht vor der Operation verstorben, heißt es weiter. Lola litt «an einer Lungenembolie von ungeheurem Ausmaß». «Die Gefäße waren so verstopft, dass kein Blut mehr durch die Lunge fließen konnte», erklärte Knieriem.
Der erst drei Monate alte Elefant starb am Samstag bei den Vorbereitungen zu einer weltweit einmaligen Herzoperation, mit der Veterinäre und Humanmediziner gemeinsam das Leben des Tierbabys retten wollten. Lola erlitt während der Vorbereitungen für die OP im Münchner Klinikum Großhadern eine Lungenembolie. (Quelle: München (dpa/lby))


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