27.01.2012

Mutter stürzt vom Balkon - Totes Baby in Wohnung

Grausiger Fund in Hamburg: Polizisten haben in einer Wohnung die Leiche eines acht Monate alten Jungen gefunden.
Diesen Artikel auf Twitter empfehlen

In einer Hamburger Wohnung hat die Polizei eine Babyleiche mit Vergiftungsspuren gefunden. Die Mutter, eine Ärztin, stürzte sich vom Balkon und überlebte schwer verletzt. Foto: Christian Charisius (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Grausiger Fund in Hamburg: Polizisten haben in einer Wohnung die Leiche eines acht Monate alten Jungen gefunden. Seine 43 Jahre alte Mutter hatte sich kurz zuvor im vierten Stock vom Balkon ihres Hauses im Stadtteil St. Pauli gestürzt und mit schweren Kopfverletzungen überlebt.

Nach ersten Ermittlungen wollte die Ärztin am Donnerstagnachmittag Selbstmord begehen.
«Sie ist aber nicht in Lebensgefahr», sagte ein Polizeisprecher am Freitag.

Wiederbelebungsversuche von Polizisten und Rettungskräften bei dem Baby, das in seinem Kinderbett lag, waren erfolglos. Die Ermittler konnten keine äußeren Verletzungen feststellen. Ob die Mutter ihr Kind tötete oder es eine natürliche Todesursache gibt - das sind alles offene Fragen. Eine Obduktion soll nun Klarheit bringen, das Ergebnis wurde für Freitagnachmittag erwartet. Eine Mordkommission wurde eingesetzt.

Beamte stellten in der Wohnung mehrere geöffnete Medikamenten-Packungen sicher. Ob eine Suchtproblematik bestanden habe, sei noch Gegenstand der Untersuchungen, sagte der Polizeisprecher. «Die Wohnung war in tadellosem Zustand.» Nach Angaben des Bezirksamtes Mitte wurden Mutter und Kind nicht vom Jugendamt betreut.

Der Lebensgefährte der Mutter werde von einem Kriseninterventionsteam betreut, sagte der Sprecher. Die Polizei geht davon aus, dass der Mann der Vater des Kindes ist. Er sei zwar nicht in der Wohnung gemeldet gewesen, habe sich dort aber größtenteils aufgehalten. (Quelle: Hamburg (dpa/lby))


ähnliche Meldungen

Rund um den Flugplatz lauerten hunderte Sprengkörper. Foto: Daniel Karmann/Archiv
Bombensuche in Giebelstadt geht in eine neue Runde

22.05.2012: Nachdem in Äckern rund um den Flughafen von Giebelstadt tonnenweise Bomben und Granaten gefunden wurden, soll nun die anliegende Straße erneut untersucht werden. Der Flughafen im Landkreis Würzburg war im Zweiten Weltkrieg stark bombardiert worden.

Feuerwehr verhindert Haus-Einsturz nach Gasexplosion. Foto: Armin Weigel
Hoher Sachschaden nach Gasexplosion in Wohnhaus

21.05.2012: Bei einer Gasexplosion in einem Wohnhaus in Ergoldsbach (Landkreis Landshut) ist ein Sachschaden von mindestens 50 000 Euro entstanden. Wie die Polizei in Niederbayern am Montag mitteilte, musste die Feuerwehr die Außenmauern des Hauses stützen, um einen Einsturz des Hauses zu verhindern.

Kind auf Supermarkt-Parkplatz angefahren und schwer verletzt

21.05.2012: Ein dreijähriges Mädchen ist auf einem Supermarkt-Parkplatz in der Oberpfalz angefahren und schwer verletzt worden.

Drei Verletzte bei Explosion in Wohnhaus

21.05.2012: Bei einer Explosion in einem Wohnhaus in Ergoldsbach (Landkreis Landshut) sind am Montag drei Menschen leicht verletzt worden. Nach ersten Erkenntnissen habe eine falsch gewechselte Gasflasche die Detonation ausgelöst, sagte ein Polizeisprecher.

Polizei greift mehrere betrunkene Kinder auf

20.05.2012: Ein 16-jähriges Mädchen hat sich einen Alkoholwert von fast vier Promille angetrunken. Die Polizei fand die Jugendliche nach Angaben vom Sonntag in einem einsturzgefährdeten Gebäude in Coburg.

186 Meter langer Massengutfrachter: Das Schiff war auf dem Weg von Shanghai nach Townsville. Foto: Australien Maritime Safety
Frachtschiff treibt auf Great Barrier Reef zu

19.05.2012: Das Frachtschiff «ID Integrity» treibt steuerlos auf das Great Barrier Reef vor der Küste Australiens zu. Schlepper der australischen Meeresschutzbehörde eilten zu dem 186 Meter langen Massengutfrachter, um ihn von dem Korallenriff fernzuhalten.

Ein Frühchen liegt in einem Brutkasten im Klinikum Mitte in Bremen. Foto: Carmen Jaspersen / Archiv
Schnelltest deutet auf Killer-Keim in Bremen hin

18.05.2012: Der Killer-Keim am Bremer Klinikum Mitte scheint wieder da zu sein.

Kultgetränk des Jahres und wohl das umstrittenste Szene-Phänomen: Das Modegetränk Bubble-Tea. Foto: Jens Kalaene
Krankenkasse warnt vor Modegetränk Bubble Tea

18.05.2012: Dickmacher Bubble Tea: Die Techniker Krankenkasse (TK) hat jetzt vor dem Modegetränk gewarnt.

Die Maschine war wegen Rauch in der Kabine umgedreht. Foto: Tobias Hase
Notlandung am Flughafen München

17.05.2012: Ein Flugzeug mit 62 Menschen an Bord musste am Donnerstag auf dem Münchner Flughafen notlanden. Die Maschine war nach Angaben der Polizei kurz nach dem Start in Richtung Venedig wegen technischer Probleme umgedreht und neben der Landebahn zum Stehen gekommen.