31.01.2012

Nach Dachauer Mord 440 neue Wachleute für die Justiz

Nach dem Mord im Dachauer Amtsgericht stellt die Staatsregierung 440 neue Wachleute an, um die Sicherheit von Besuchern und Personal zu gewährleisten.
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Während eines Prozesses wurde ein Staatsanwalt erschossen. Foto: Andreas Gebert (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Nach dem Mord im Dachauer Amtsgericht stellt die Staatsregierung 440 neue Wachleute an, um die Sicherheit von Besuchern und Personal zu gewährleisten. Außerdem will Justizministerin Beate Merk (CSU) sämtliche Gebäude der Gerichte und Staatsanwaltschaften mit Metalldetektoren und Scannern ausrüsten. Die bisherige Linie, dass Gerichte für jedermann ohne Hemmschwelle zugänglich sein sollen, gilt nach der Bluttat nicht mehr.
«Der Mord an unserem Staatsanwalt Tilman Turck hat uns den bisherigen Konsens überdenken lassen», sagte Merk am Dienstag nach der Kabinettssitzung. «Es ist leider die Situation, dass in unserer Welt nichts mehr sicher ist.» Bis 2014 sollen schrittweise 140 neue Justizwachtmeister eingestellt werden, außerdem 300 Wachleute von privaten Sicherheitsfirmen. (Quelle: München (dpa/lby))


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