Biografie - Natalie Cole

Wechseln zu: Navigation, Suche Natalie Cole (2007)

Natalie Maria Cole (* 6. Februar 1950 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Sängerin, Songwriterin und Schauspielerin.

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Sie ist die Tochter der Jazzsänger Nat King Cole und Marie Ellington. Für ihre Leistungen als Sängerin wurde sie bislang mit neun Grammys ausgezeichnet.

Biografie

Ihr erstes Album Inseparable erschien im Jahr 1975; im darauf folgenden Jahr erhielt Cole einen Grammy in der Kategorie "Best New Artist".

Sie nahm unter anderem Alben in den Bereichen Soul, Jazz, Pop und Dance auf. Zu ihren größten Hits zählen This Will Be (1975), I've Got Love On My Mind (1977), Our Love (1978), Someone That I Used To Love (1980), Jump Start, I Live For Your Love (1987), Pink Cadillac (1988), Miss You Like Crazy (1989) und Unforgettable (1991, ein nachträglich zusammengesetztes Duett mit ihrem verstorbenen Vater. Das dazugehörige Album Unforgettable ... with Love verkaufte sich allein in den USA über sieben Millionen Mal und erhielt zahlreiche Grammy-Auszeichnungen.

Cole war dreimal verheiratet. Alle drei Ehen wurden nach wenigen Jahren wieder geschieden. Aus ihrer ersten Ehe mit Marvin Yancy, Co-Produzent und Co-Autor ihrer ersten Alben, stammt ihr einziger Sohn Robert Yancy.

Im Jahr 2000 veröffentlichte Cole ihre Autobiografie Angel on My Shoulder, in der sie auch von ihrer Drogenabhängigkeit berichtet. Laut eigenen Angaben nahm sie LSD, Heroin und Crack, konnte aber ihre jahrelange Drogen- und Alkohol-Abhängigkeit nach mehreren erfolglosen Entziehungskuren schließlich durch kalten Entzug überwinden.

2008 wurde bei Cole Hepatitis C diagnostiziert, die mit Interferon behandelt wurde. Sie selbst führte die Erkrankung auf den Gebrauch verunreinigter Spritzen während ihrer Drogensucht zurück. Nach der Behandlung versagten ihre Nieren und sie musste sich deswegen dreimal wöchentlich einer Dialyse unterziehen. Im Mai 2009 erhielt sie eine Spenderniere. 2010 erschien ihre zweite Autobiografie Love Brought Me Back - A Journey of Loss and Gain, in der sie ihre Erlebnisse im Zusammenhang mit ihrer Erkrankung, der Behandlung und der Organtransplantation verarbeitete.

Trotz ihrer gesundheitlichen Probleme veröffentlichte sie 2008 eine neue CD mit Standards des Great American Songbooks, die im folgenden Jahr mit dem Grammy ausgezeichnet wurde.

Diskografie

Alben[5]

1975: Inseparable 1976: Natalie 1977: Unpredictable 1977: Thankful 1978: Natalie...Live! 1979: I Love You So 1979: We're The Best Of Friends (mit Peabo Bryson) 1980: Don't Look Back 1981: Happy Love 1983: I'm Ready 1985: Dangerous 1987: Everlasting 1987: The Collection 1989: Good To Be Back 1991: Unforgettable... with Love 1993: Take A Look 1994: Holly & Ivy 1996: Stardust 1997: This Will Be - Natalie Cole's Everlasting Love 1999: Snowfall On The Sahara 1999: The Magic Of Christmas 2000: Greatest Hits Vol. 1 2001: Love Songs 2002: Ask a Woman Who Knows 2003: Anthology 2006: Leavin' 2007: Love Songs (Re-issue) 2008: Still Unforgettable

Auszeichnungen

Grammy Award:

1975: Best new Artist 1975: Best R&B Vocal Performance, Female für "This Will Be" 1976: Best R&B Vocal Performance, Female für "Sophisticated Lady (She's A Different Lady)" 1991: Best Traditional Pop Performance für "Unforgettable" 1991: Album Of The Year für "Unforgettable" 1991: Record Of The Year für "Unforgettable" 1993: Best Jazz Vocal Performance für "Take A Look" 1996: Best Pop Collaboration With Vocals für "When I Fall In Love" (zusammen mit Nat "King" Cole) 2008: Best Traditional Pop Vocal Album für "Still Unforgettable"

American Music Award:

1977: Favorite Female Artist - Soul/Rhythm & Blues 1978: Favorite Female Artist - Soul/Rhythm & Blues 1991: Favorite Artist - Adult Contemporary

Einzelnachweise

? a b c GRAMMY.com, Past Winners Search, Natalie Cole. The Recording Academy, abgerufen am 16. Juni 2011 (englisch).  ? a b c d Pete Smith: US-Star sucht Lebendspender für Niere. Ärzte Zeitung Verlags-GmbH, 7. April 2009, abgerufen am 16. Juni 2011.  ? Natalie Cole erhält Spenderniere. FOCUS Online, 29. Mai 2009, abgerufen am 3. September 2011.  ? Black Expression, Love Brought Me Back by Natalie Cole. Bookspan, abgerufen am 3. September 2011 (englisch).  ? AllMusic, Natalie Cole, Discography. Rovi Corporation, abgerufen am 3. September 2011 (englisch). 

Literatur

Stambler, Irwin: The Encyclopedia Of Pop, Rock And Soul. 3. überarbeitete Auflage, New York City, New York: St. Martin's Press, 1989, S. 138-141 - ISBN 0-312-02573-4

Wikipedia-Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Natalie_Cole

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Interpret
Titel
Jahr
Natalie Cole
Pink cadillac
1988

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