21.12.2011

Nike verdient am Fitnesstrend

Sportartikel sind ein einträgliches Geschäft. Weltmarktführer Nike hat in seinem zweiten Geschäftsquartal von September bis November seinen Umsatz um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro) hochschrauben können.
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Aufgepasst Adidas (r): US-Erzrivale Nike zeigt sich derzeit in Bestform. Vor allem das Geschäft in den Schwellenländern floriert. Foto: Arne Dedert (Archivbild) (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Sportartikel sind ein einträgliches Geschäft. Weltmarktführer Nike hat in seinem zweiten Geschäftsquartal von September bis November seinen Umsatz um 18 Prozent auf 5,7 Milliarden Dollar (4,4 Mrd Euro) hochschrauben können.

Der Gewinn legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wegen gleichzeitig stark gestiegener Kosten indes nur um 3 Prozent auf 469 Millionen Dollar zu.
Konzernchef Mark Parker zeigte sich am späten Dienstag (Ortszeit) zufrieden mit dem Abschneiden. Nikes Erfahrung werde von den Kunden geschätzt, sagte er.

Parker versprach weiteres Wachstum und die Zahlen geben ihm Recht: Die Bestellungen für Waren, die bis zum April ausgeliefert werden, summierten sich auf 8,9 Milliarden Dollar, was ein Plus von 13 Prozent bedeutet.

Besonders in den Schwellenländern inklusive China brummt das Geschäft des Adidas-Rivalen. Am bedeutsamsten ist aber immer noch der Heimatmarkt Nordamerika, wo Nike in der Vorweihnachtszeit ebenfalls kräftig zulegen konnte. Selbst in dem von der Schuldenkrise geplagten Europa stiegen die Verkäufe. Damit schnitt Nike besser ab als von Analysten erwartet. Nachbörslich legte die Aktie leicht zu.

Auch Adidas hatte zuletzt ein Rekordgeschäft verbucht und seine Jahresprognose angehoben. Die Herzogenauracher rechnen damit, dass der gute Lauf im kommenden Jahr anhält. Dann stehen die Fußball-Europameisterschaft und die Olympischen Spiele an. Ziel von Adidas ist es, Nike über kurz oder lang die Marktführerschaft streitig zu machen.

Beide Konzerne sind Giganten im Sportartikelgeschäft: Adidas hatte sich vor Jahren mit dem Zukauf von Reebok im amerikanischen Markt gestärkt. Umgekehrt übernahm Nike den schwächelnden britischen Sportartikelhersteller Umbro und sicherte sich damit ein Standbein im wichtigen europäischen Fußballgeschäft. (Quelle: Beaverton (dpa/lby))


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