Nowitzki-Comeback geglückt: Zittersieg dank Terry
Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat sich bei seinem Comeback mit den Dallas Mavericks in der Verlängerung zum 101:100 (51:40, 91:91) über die San Antonio Spurs gezittert.
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Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat sich bei seinem Comeback mit den Dallas Mavericks in der Verlängerung zum 101:100 (51:40, 91:91) über die San Antonio Spurs gezittert.
Im Texas-Duell feierte der NBA-Champion dank des überragenden Auftritts von Bankspieler Jason Terry den neunten Heimsieg in der verkürzten Saison. «Ich bewege mich viel besser. Das war auf jeden Fall eine deutliche Verbesserung zu vorher.
Ich werde weiter arbeiten und bald wieder in Normalform sein», sagte Nowitzki. Vier Spiele mussten die «Mavs» ohne ihren deutschen Superstar auskommen, weil der 2,13-Meter-Riese nach dem Lockout ohne ausreichende Fitness und mit einem lädierten Knie in die NBA-Vorrunde gestartet war.
Bei seiner Rückkehr steuerte Nowitzki neben zehn Punkten auch 13 Rebounds zum Sieg bei - Saisonrekord für den Würzburger. Doch Deutschlands Sportler des Jahres wusste genau, wer der entscheidende Mann vor 20 262 Fans im American Airlines Center war. «Jet hat uns auf seinen Schultern zum Sieg getragen», lobte der «Mavs»-Kapitän nach achttägiger Regenerationspause den Shooting Guard.
Der 34-jährige US-Profi machte seinem Spitznamen «JET» (Jason Eugene Terry) in der Nacht zum Montag alle Ehre. Erst kam Dallas durch seinen Korb 0,5 Sekunden vor Ende des vierten Viertels in die Verlängerung. Dann machte Terry auch in der Overtime alles klar. Die letzten vier Punkte, darunter zwei Freiwürfe, zum 101:100 kamen von dem sechsten Mann der Mavs.
«Es ist einfach der Wille zum Gewinnen, wenn es Spitz auf Knopf steht», meinte Terry nach seinem 34. und letzten Punkt. «Wenn mich das Team am meisten benötigt, hau ich rein, egal was vorher passiert. Das vierte Viertel ist 'winning time'.»
San Antonio hatte noch in der regulären Spielzeit bis zuletzt die Chance auf den Auswärtssieg. Aber die Schiedsrichter verwehrten nach einer Videoanalyse dem vermeintlichen Siegtreffer von Danny Green die Anerkennung und pfiffen zur Verlängerung. «Wir haben viel Glück gehabt», gab Nowitzki zu. »Ich dachte, alles wäre aus.» Mit 13:8 Siegen übernahm Dallas in der Southwest Disvision die Spitze und schob sich im Playoff-Ranking der Western Conference auf Rang vier. (Quelle: Dallas (dpa/lby))
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