25.01.2012

Passionsspiel-Leiter inszeniert papstkritisches Stück

Das Münchner Volkstheater bringt am Mittwoch ab 19.30 Uhr Rolf Hochhuths papstkritisches Werk «Der Stellvertreter» auf die Bühne.
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Hochhuths «Der Stellvertreter» wird in München gezeigt. Foto: Sebastian Kahnert (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Das Münchner Volkstheater bringt am Mittwoch ab 19.30 Uhr Rolf Hochhuths papstkritisches Werk «Der Stellvertreter» auf die Bühne. Intendant Christian Stückl, der auch Leiter der Passionsspiele Oberammergau ist, inszeniert die Geschichte eines jungen Mönchs, der während des Holocausts versucht, Papst Pius XII. aufzurütteln und zu einer öffentlichen Stellungnahme zu bewegen. Die Uraufführung des Dramas am 20.
Februar 1963 im Berliner Theater am Kurfürstendamm löste eine kontroverse Debatte über die Rolle der katholischen Kirche während der NS-Diktatur aus. Er selbst habe sich immer wieder mit Schweigen und Antijudaismus in der katholischen Kirche auseinandergesetzt, sagte Stückl. In seiner Inszenierung solle es aber nicht nur um Schuldzuweisungen gehen. (Quelle: München (dpa/lby))


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Ort des Geschehens: München

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