22.02.2012

Rösler bietet Union weiterhin die Stirn

FDP-Chef Philipp Rösler hat seinen Kurs bei der Nominierung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten-Kandidaten stolz verteidigt.
Diesen Artikel auf Twitter empfehlen

Die FDP und Rösler feiern Aschermittwoch. Foto: Sven Hoppe (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


FDP-Chef Philipp Rösler hat seinen Kurs bei der Nominierung von Joachim Gauck zum Bundespräsidenten-Kandidaten stolz verteidigt. «Wenn man uns droht, lassen wir uns davon nicht einschüchtern, sondern wir werden nur noch größer», warnte der Bundeswirtschaftsminister die Union beim Politischen Aschermittwoch seiner Partei im niederbayerischen Dingolfing.


Man könne eine Wahl oder ein Amt verlieren, «aber man darf niemals seine Überzeugung verlieren», sagte Rösler unter dem Jubel der 400 Parteianhänger im Saal. «Wer sich selbst zum Weißwürstchen macht, darf sich nicht wundern, dass er als solches verspeist wird», fügte Rösler hinzu.

Nach dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff (CDU) brauche Deutschland keine «parteitaktischen Spielchen», sondern «einen Kandidaten, der verloren gegangenes Vertrauen, verloren gegangene Würde wieder zurückgewinnen» könne. Mit einem Seitenhieb auf Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte er, seine Ehefrau habe ihn in diesem Kurs bestärkt - «auf meine Frau höre ich übrigens», erklärte er zur Erheiterung des Publikums. (Quelle: Dingolfing (dpa/lby))


ähnliche Meldungen

Oskar Lafontaine: «Das ist kein Umfeld, in dem ich mich in der Lage sehe dazu beizutragen, dass Die Linke wieder eine starke bundespolitische Kraft wird.» Foto: Martin Schutt / Archiv
Lafontaine verzichtet auf Kandidatur für Parteivorsitz

22.05.2012: Das Comeback des früheren Linke-Chefs Oskar Lafontaines ist gescheitert.

Alexis Tsipras (r.) besucht heute Berlin. Foto: Christophe Karaba
Tsipras will Athen in Euro-Zone halten

22.05.2012: Der Chef der griechischen Linksradikalen, Alexis Tsipras, hat sich für den Verbleib Athens in der Euro-Zone und eine gemeinsame europäische Lösung der Schuldenkrise ausgesprochen.

Alexis Tsipras (r.) besucht heute Berlin. Foto: Christophe Karaba
Tsipras will Athen in Euro-Zone halten

22.05.2012: Der Chef der griechischen Linksradikalen, Alexis Tsipras, hat sich für den Verbleib Athens in der Euro-Zone und eine gemeinsame europäische Lösung der Schuldenkrise ausgesprochen.

Katharina Schwabedissen kann sich eine Kandidatur für den Parteivorsitz der Linken vorstellen. Foto: Soeren Stache
Linke-Frauen schalten sich in Machtkampf ein

22.05.2012: Im Machtkampf bei der Linken ergreifen nun die Frauen die Initiative: Nach dem Vorpreschen der sächsischen Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann hat auch die nordrhein-westfälische Landeschefin Katharina Schwabedissen Interesse an einer Kandidatur erkennen lassen.

Mike Mohring: Eurobonds gefährden Länderfinanzen. Foto: Martin Schutt/Archiv
Unionsfinanzpolitiker kollektiv gegen Eurobonds

22.05.2012: Die Finanzpolitiker von CDU und CSU aus 15 Bundesländern machen kollektiv Front gegen die Einführung von Eurobonds.

Homburger hat es sich mit Bayern-Fans in der FDP verscherzt. Foto: Marijan Murat
«Bayern-Hasserin» Homburger lenkt ein: «Emotionen durchgegangen»

22.05.2012: Nach dem Trubel um ihren öffentlich geäußerten Hass auf den deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München hat FDP-Vizechefin Birgit Homburger eingelenkt.

Bundestagsfraktionschef Gregor Gysi. Noch ist der Streit um die künftige Führung der Linken nicht beendet. Foto: Caroline Seidel
Linke streitet weiter um künftige Führung

21.05.2012: Rund zwei Wochen vor dem Wahlparteitag der Linken verschärft sich der Machtkampf um die künftige Führung. Ein Krisentreffen von Bundestags-Fraktionsvize Dietmar Bartsch mit Ex-Parteichef Oskar Lafontaine brachte am Sonntagabend keine Lösung.

Homburger soll aus der Schusslinie genommen werden. Foto: Marijan Murat/Archiv
Kein FDP-Platzverweis für «Bayern-Hasserin» Homburger

21.05.2012: FDP-Vizechefin Birgit Homburger, seit ihrem Spruch «Ich hasse Bayern München» vorm Heimfinale bei vielen Parteifreunden unten durch, kann aufatmen.

Maget beendet 2013 seine politische Karriere. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/Archiv
Maget will nicht mehr - tritt 2013 nicht mehr an

21.05.2012: Der frühere SPD-Fraktionschef und heutige Landtags-Vizepräsident Franz Maget beendet 2013 seine politische Karriere - sechs Jahre vor dem Rentenalter. Er gab den Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur am Montag bekannt.

Ort des Geschehens: Dingolfing

Mehr Nachrichten aus Dingolfing