02.02.2012

Schmallenberg-Virus erstmals in Bayern aufgetreten

Zum ersten Mal in Bayern ist das für Rinder und Schafe tödliche Schmallenberg-Virus festgestellt worden. Wie das Landratsamt Main-Spessart am Donnerstag mitteilte, wurde die Infektion bei einer Schafherde in Gemünden offiziell bestätigt.
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Mit dem Virus infizierte Zellkulturen. Foto: Stefan Sauer/Archiv (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Zum ersten Mal in Bayern ist das für Rinder und Schafe tödliche Schmallenberg-Virus festgestellt worden. Wie das Landratsamt Main-Spessart am Donnerstag mitteilte, wurde die Infektion bei einer Schafherde in Gemünden offiziell bestätigt. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit in Erlangen habe in Organen eines toten Lamms den Krankheitserreger gefunden. Darüber hinaus gibt es in Unterfranken zwei weitere Verdachtsfälle.
Die Ergebnisse der Untersuchungen erwartet das Landratsamt in Karlstadt in den kommenden Tagen. Das Virus befällt Rinder, Schafen und Ziegen. Als Überträger gilt die Stechmücke. Die Schafe haben sich also wahrscheinlich bereits im vergangenen Jahr angesteckt. Für Menschen ist der Erreger nicht gefährlich. (Quelle: Gemünden (dpa/lby))


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Ort des Geschehens: Karlstadt

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