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Die Europäische Zentralbank (EZB) lässt ihre Beteiligung am Schuldenschnitt für Griechenland weiter offen. «Alle Spekulationen über eine Beteiligung der EZB an den Verlusten entbehren jeder Grundlage», sagte EZB-Präsident Mario Draghi in Frankfurt.
Er könne frühestens nach dem Treffen der Euro-Finanzminister am Abend sagen, was möglich sei. Draghi betonte, er lehne weiterhin «jeden Trick» ab, die EZB-Verträge zu umgehen.
Diese verbieten der Notenbank die direkte Finanzierung von Staatsschulden.
Die Notenbank ist einer der größten Schuldner Athens, weil sie seit Mai 2010 auf dem Sekundärmarkt Staatsanleihen angeschlagener Eurostaaten wie Griechenland kauft. Volkswirte halten es für denkbar, dass die EZB ihre griechischen Staatsanleihen im Wert von geschätzten 45 Milliarden Euro - die sie mit einem Abschlag von rund 25 Prozent gekauft haben dürfte - ohne Gewinn oder Verlust an den Rettungsfonds EFSF überträgt.
Dieser - letztlich also die Regierungen - könnte die Gewinne an Athen weitergeben. Damit würde die Notenbank nicht gegen das Verbot der Staatsfinanzierung mit der Notenpresse verstoßen. (Quelle: Frankfurt/Main (dpa/lby))
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