31.01.2012

Streit um «Mein Kampf»: Verlag legt Einspruch ein

Der Rechtsstreit um die Veröffentlichung von Hitlers «Mein Kampf» geht in die nächste Runde.
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Hitlers Hetzschrift sorgt weiter für Streit. Foto: Stephan Jansen / Archiv (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Der Rechtsstreit um die Veröffentlichung von Hitlers «Mein Kampf» geht in die nächste Runde. Der Verlag des britischen Verlegers Peter McGee hat beim Landgericht München Widerspruch gegen eine vom bayerischen Finanzministerium erwirkte Einstweilige Verfügung eingelegt. Das sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa. In den nächsten Wochen werde es zu einer Verhandlung kommen.
Die Wochenzeitung «Zeitungszeugen» hatte in der vergangenen Woche kommentierte Auszüge aus Adolf Hitlers Hetzschrift veröffentlichen wollen. Das Finanzministerium, das die Urheberrechte an «Mein Kampf» geerbt hat, erwirkte dagegen eine Einstweilige Verfügung. Schon kurz vor der Gerichtsentscheidung hatte der Verlag aber beschlossen, die Zitate aus dem Buch unkenntlich zu machen, um eine Eskalation des Streits zu verhindern. (Quelle: München (dpa/lby))


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