Tote vom Kap Arkona ist Katharina
Es ist traurige Gewissheit: Die kleine Katharina aus Brandenburg ist tot. Bei der am Dienstag am Kap Arkona auf der Insel Rügen entdeckten Leiche handele es sich um Katharina, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte am Donnerstag in Stralsund.
(Foto: dpa)
Es ist traurige Gewissheit: Die kleine Katharina aus Brandenburg ist tot. Bei der am Dienstag am Kap Arkona auf der Insel Rügen entdeckten Leiche handele es sich um Katharina, sagte Oberstaatsanwalt Ralf Lechte am Donnerstag in Stralsund.
Dies habe eine rechtsmedizinische Untersuchung in Greifswald zweifelsfrei ergeben. DNA und besondere körperliche Merkmale stimmten überein, sagte Lechte.
Das Mädchen aus Brandenburg war am 26. Dezember 2011 bei einem Spaziergang mit Mutter und Schwester an der Steilküste am Kap Arkona ums Leben gekommen, als sich urplötzlich mehrere tausend Kubikmeter Kreide und Geröll aus dem 35 Meter hohen Steilküstenkliff über ihnen lösten und in die Tiefe stürzten. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft starb das Mädchen durch Einwirkung stumpfer Gewalt.
Mutter und ältere Schwester wurden bei dem Steilküstenabbruch verletzt. Katharina blieb trotz intensiver Suche verschwunden. Zwei Wochen nach dem Abbruch mussten die Helfer die Suche nach dem Leichnam aufgeben, obwohl Spürhunde mehrfach angeschlagen hatten. Ein weiterer Erdrutsch und Hochwasser hatten die Suche immer wieder behindert und dabei selbst die Einsatzkräfte in Gefahr gebracht.
Am Dienstag hatten Mitarbeiter der Gemeinde Putgarten bei einem Kontrollgang die Leiche 20 Meter nördlich der Unglücksstelle am Küstensaum entdeckt. Putgartens Bürgermeister Ernst Heinemann, der bei der Bergung vor Ort war, war sich sicher, dass es sich bei der Toten um Katharina handelt. (Quelle: Stralsund (dpa/lby))
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