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Kurz vor der Traumhochzeit eine traurige Trennung am Stockholmer Hof: Prinzessin Madeleine (27) hat knapp drei Monate vor der Hochzeit von Kronprinzessin Victoria (32) ihre eigene Verlobung gelöst.
Schwedische Medien hatten schon seit Monaten immer wieder von zunehmenden Spannungen zwischen Madeleine und dem Anwalt Jonas Bergström (31) berichtet.
Am Samstag dann die offizielle Bestätigung mit einer Internet-Mitteilung des Hofes: «Nach reiflicher Überlegung haben Prinzessin Madeleine und Jonas Bergström gemeinsam beschlossen, getrennte Wege zu gehen.»
Am 19. Juni will Victoria mit ihrem Verlobten und Partner seit über sieben Jahren, Daniel Westling (36), im Stockholmer Dom vor den Traualtar treten. Am 11. August letzten Jahres hatte die jüngere Schwester Madeleine stolz ihren Verlobungsring vor den Kameras gezeigt und begeistert vom Heiratsantrag ihres Auserwählten auf Capri erzählt. Und der elegante Jurist schwärmte, dass er unsterblich in die blauen Augen von Madeleine und in ihr «herrliches Lachen» verliebt sei.
Die Freude der beiden Verlobten hielt danach in der gemeinsamen Wohnung im Stockholmer Stadtteil Södermalm offenbar nicht lange an. Bergström sei immer mehr eigene Wege gegangen, habe sich in Arbeit vergraben und dann auch noch Wochenendtouren mit Jugendfreunden dem Beisammensein mit Madeleine vorgezogen, hieß es in Medienberichten.
Dabei galt Bergström als «Wunsch-Schwiegersohn» für Königin Silvia und König Carl XVI. Gustaf, weil er wesentlich gewandter auftrat als Victorias Auserwählter. Aber als dann letzte Woche eine angebliche Affäre Bergströms nicht lange nach der Verlobung durch die Medien lief, spielte das alles keine Rolle mehr.
Madeleine kam schon nicht mehr, wie geplant, mit Eltern und Geschwistern zum 70. Geburtstag der dänischen Königin Margrethe nach Kopenhagen mit. Sie ging in Stockholm auf Tauchstation. Aus der gemeinsamen Wohnung mit ihrem Verlobten war die früher als «Partylöwin» geltende Madeleine bereits zuvor ausgezogen.
Niemand außerhalb des Hofes wusste am Samstag, welche Rolle bei der Entscheidung für die Trennung der Druck der Medien gespielt hat und was wirklich zwischen den Partnern vorgefallen ist. «Beide brauchen jetzt Ruhe in dieser schweren Situation. Die extreme Aufmerksamkeit der Medien macht es nicht leichter für sie», hieß es in der Erklärung aus dem Stockholmer Schloss. (Quelle: Stockholm (dpa/lby))
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