Truck Stop begeistern Fans am Country-Wochenende
Die Besten kamen zum Schluss: Ein großes Fest der Country Music ist am Sonntag in Berlin mit Auftritten von Veteranen der Szene zu Ende gegangen.
(Foto: dpa)
Die Besten kamen zum Schluss: Ein großes Fest der Country Music ist am Sonntag in Berlin mit Auftritten von Veteranen der Szene zu Ende gegangen. Vor allem die fast schon legendäre Hamburger Band Truck Stop sorgte beim Country Music Meeting für ein volles Haus.
Mit ihrem Klassiker «Take it easy, altes Haus» brachten sie das Publikum im Fontanehaus ebenso in Schwung wie mit Songs aus dem jüngsten Album «6 Richtige».
Wie viele andere Bands erwies auch Truck Stop dem Größten der Country-Szene die Reverenz mit «Hello, I'm Johnny Cash». Und für die Fans fast noch wichtiger: «Wir kommen wieder», versprachen die Truck Stopper, die erstmals seit sechs Jahren wieder in Berlin auftraten.
Zuvor schon hatte Country-Urgestein Larry Schuba das Publikum zu einem musikalischen Ausflug in den Wilden Westen entführt, aber auch ein wenig an alte Zeiten in Deutschland erinnert. «Transit Cowboy» - die Ballade vom Trucker, der die mühsame Transitroute nach West-Berlin zu bewältigen hat - und «Auf der Autobahn» durften da nicht fehlen.
«Es war einfach ein tolles Wochenende», sagte Veranstalter Frank Lange. Fans, Musiker und Schausteller seien gleichermaßen auf ihre Kosten gekommen. Knapp 4500 Besucher hatten nach seinen Angaben den Weg nach Berlin-Reinickendorf gefunden, trotz eisiger Kälte.
Wegen des Andrangs wurde sogar eine dritte Bühne geöffnet, auf der etwa die «Country Cousins» mit einer auf Country zugeschnittenen Version von «Wipeout» brillierten. Und eine unerwartete Jodel-Einlage der Australierin Dianna Corcoran brachte den Saal noch mehr in Stimmung. Für 2013 verspricht Lange, sogar Bands aus Nashville, der eigentlichen Hauptstadt der Country-Szene, zu präsentieren.
Zufrieden zeigt sich auch Kai Ulatowski, Veranstalter der Country Music Messe, die an diesem Wochenende parallel im alten Postbahnhof abgehalten wurde. Dort kämpften die Musiker mit heißen Klängen gegen die Kälte, wie etwa Billy Yates mit «Mama's fried chicken» oder Daniel T. Coates mit «Let that one run». Rund 120 Bands und Solisten auf vier Bühnen zogen an drei Tagen mehrere Tausend Gäste an, ehe die noch anwesenden Künstler am Sonntag gemeinsam den eigens komponierten Abschied anstimmten: «Thank you fans, thank you bands». (Quelle: Berlin (dpa/lby))
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