08.02.2012

Union steigt in Umfrage - FDP weiter schwach

Die CDU/CSU kann sich nach einer Forsa-Umfrage in der Wählergunst deutlich verbessern.
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Bundeskanzlerin Angela Merkel und der Unions-Fraktionsvorsitzende Volker Kauder eröffnen im Bundestag die Fraktionssitzung. Foto: Robert Schlesinger / Archiv (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Die CDU/CSU kann sich nach einer Forsa-Umfrage in der Wählergunst deutlich verbessern. Im Stern-RTL-«Wahltrend» steigt die Union im Vergleich zur Vorwoche um zwei Punkte auf 38 Prozent und erreicht damit den besten Wert seit der Bildung der schwarz-gelben Koalition.

Nach der am Mittwoch veröffentlichten Umfrage kommt allerdings der Koalitionspartner FDP nicht aus seinem Tief heraus und stagniert weiter bei 3 Prozent.
Damit würden die Liberalen bei einer Wahl nicht mehr in den Bundestag kommen.

Forsa-Chef Manfred Güllner führte den Auftrieb für die Union auf die guten Werte von Kanzlerin Angela Merkel zurück. «Sie zieht die Union klar nach oben», sagte er dem «Stern».

Die SPD liegt in der wöchentlichen Umfrage weiter bei 27 Prozent. Stabil bleiben auch die Werte für die Linke mit 8 und für die Piraten mit 7 Prozent. Verlierer sind die Grünen, die um zwei Punkte auf 13 Prozent fallen. So tief lagen sie zuletzt Anfang Januar 2010.

Erstmals seit Mitte März 2011 sind Union und FDP (zusammen 41 Prozent) damit rechnerisch gemeinsam wieder stärker als SPD und Grüne (zusammen 40 Prozent). Da die FDP mit ihrem derzeitigen Wert aber an der Fünf-Prozent-Hürde scheitern würde, könnte die Union nur mit SPD oder Grünen eine Regierung bilden. (Quelle: Berlin (dpa/lby))


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