01.02.2012

Weingartners Sozialdrama sucht die Einzelteile

Job weg, Freundin weg, Wohnung weg: Als der Mathematiker Martin nach einem Burnout wieder aus der Psychiatrie entlassen wird, hat sich sein früheres Leben in alle Einzelteile aufgelöst. Er wird obdachlos, beginnt zu trinken.
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Martin (Peter Schneider) ist in einer Szene des Films «Die Summe meiner einzelnen Teile» auf der Flucht (Foto undatiert). Foto: Wild Bunch  (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Job weg, Freundin weg, Wohnung weg: Als der Mathematiker Martin nach einem Burnout wieder aus der Psychiatrie entlassen wird, hat sich sein früheres Leben in alle Einzelteile aufgelöst.

Er wird obdachlos, beginnt zu trinken. Aber dann befreundet er sich mit dem Straßenstreuner Viktor, der nur russisch spricht - und dessen Mutter am Alkoholmissbrauch starb.
Martin besiegt seine Sucht und klammert sich an die Verantwortung für den Jungen. Die beiden bauen sich eine Hütte in einem Waldstück nahe der Stadt, in ihrem Alltag sammeln sie Pfandflaschen. Doch plötzlich verschwindet Viktor, und Martins Psychologin zweifelt an seinem Verstand. Wieder gerät seine Welt ins Wanken.

(Die Summe meiner einzelnen Teile, Deutschland 2011, 120 Min., FSK o. A., von Hans Weingartner, mit Peter Schneider, Henrike von Kuick, Julia Jentsch) (Quelle: Berlin (dpa/lby))


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