31.01.2012

Würzburger Forscher: Genmais schadet Bienenlarven nicht

Gentechnisch veränderter Mais hat laut einer Studie der Universität Würzburg keine negativen Auswirkungen auf Bienenlarven.
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Honigbienen-Puppen in Würzburg. Foto: Harmen Hendriksma/Universität Würzburg (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Gentechnisch veränderter Mais hat laut einer Studie der Universität Würzburg keine negativen Auswirkungen auf Bienenlarven. Wie die Hochschule am Dienstag mitteilte, entwickelten sich die Bienenbabys genauso schnell und gut wie Artgenossen, die mit natürlichen Maispollen gefüttert wurden. Auch die Sterblichkeitsrate der Tiere sei nicht gestiegen.
Die Wissenschaftler haben den Insektennachwuchs in einer künstlichen Wabe fünf Tage lang auch mit gentechnisch verändertem Mais ernährt. Eine der drei Testgruppen habe mit dem Futtersaft Pollen einer Maissorte erhalten, die gleich drei Gene zur Bekämpfung von Schädlingen enthält. Die Bienen hätten das giftige Eiweiß ohne Probleme verdaut. Getestet wurde auch die seit 2009 in Deutschland verbotene Genmais-Sorte MON 810. (Quelle: Würzburg (dpa/lby))


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