Diesen Menschen konnte bereits geholfen werden
Familie Simsek-Rott aus Garching
Familie Simsek-Rott hat insgesamt drei Kinder, Marco ist 10 Jahre alt, Alara ist 2 und der kleine Can ist 11 Monate. Marco und Can sind leider beide schwer krank – Der 10 jährige kam nach Komplikationen bei seiner Geburt mit einer schweren geistigen Behinderung auf die Welt – sein Entwicklungsstand entspricht in etwa dem eines 2 jährigen Kindes. Und als der kleine Can fünf Monate alt war diagnostizierten die Ärzte bei ihm akute, lymphatische Leukämie. Seit dem wird Can intensiv behandelt, bekommt Chemotherapie – Mutter Vera verbringt oft Tage mit ihm im Krankenhaus – Der Vater arbeitet bis spät Abends um die Familie zu ernähren. Trotzdem bemühen sich die Eltern so gut es geht für alle drei Kinder da zu sein – doch es fehlt der Familie am Nötigsten. Can ist wegen der intensiven Krebs-Therapie sehr anfällig für Infektionen, braucht dringend ein neues Kinderzimmer mit keimfreien Möbeln. Stiftung 'ANTENNE BAYERN hilft' möchte der Familie helfen, dass der kleine Can möglichst schnell gesund werden kann.Familie Maras aus Ingolstadt
Seit Vanessa Maras Ehe in die Brüche gegangen ist lebt sie alleine mit Ihren beiden 3 und 14 jahre alten Töchtern. Als ihre kleine Tochter 8 Monate alt ist bemerkt die 36jährige Mutter eine Verformung an ihrer Brust. Sie geht sofort zum Arzt. Telefonisch bekommt sie Tage später die schreckliche Diagnose – Es ist ein bösartiger Tumor. Vanessa Maras wird sofort operiert, nach der OP folgen Chemo-Therapie und Bestrahlung. Diese ganze Zeit bedeutete auch für die beiden Kinder ständiges Hoffen und Bangen.Dann sieht es so aus als hätte Frau Maras den Krebs besiegt – doch vor 8 Monaten kam die furchtbare Nachricht – Frau Maras hat Knochenmetastasen an der Wirbelsäule und am Brustkorb. Eine aufwendige und schmerzhafte Behandlung hält den Krebs im Moment in Schach – doch Frau Maras weiß nicht wie sich die Krankheit weiter entwickelt. Und ihrer beiden Töchter leben in ständiger Angst ihre Mama zu verlieren.
Familie Prechtl aus Deggendorf
Von Geburt an leidet der 11jährige Manuel an dem so genannten Lesch-Nyhan-Syndrom, einer sehr seltenen Stoffwechselerkrankung. Manuel fehlt ein bestimmtes Enzym, das einen massiv hohen Harnsäurespiegel verursacht und zu Störungen im zentralen Nervensystem führt. Dadurch hat Manuel seinen kleinen Körper nicht unter Kontrolle, starke Muskelkrämpfe erschweren ihm das Leben. Zudem neigt er dazu, sich selbst zu verletzen. Daher mussten ihm schon seine Zähne entfernt werden. Auch Nierensteine bereiten dem 11jährigen immer wieder unerträgliche Schmerzen. Für seine Eltern und seine beiden jüngeren Brüder Maxi (9) und Leo (7)ist es nicht immer leicht, Manuel so leiden zu sehen. Sie versuchen, ihm so gut es nur geht zu helfen. Das erfordert gerade von den Eltern eine Rundumbetreuung. Doch die Prechtls plagen auch finanzielle Sorgen. Mutter Nina (30) kann wegen der Pflege ihres Sohnes nur hin und wieder ein paar Stunden arbeiten. Das Gehalt des Vaters (34) reicht hinten und vorne nicht. Doch sie brauchen dringend ein speziell umgebautes Auto, in das sie den Rollstuhl von Manuel reinschieben können - doch das ist sehr teuer. Mit den Spenden der Antenne-Bayern-Hörer möchten wir hier einen kleinen Beitrag dazu leisten.Familie Schneider aus Eichstätt
Familie Schneider aus dem oberbayerischen Eichstätt hat das Schicksal in diesem Jahr gleich mehrmals mit voller Härte getroffen. Vater Manfred leidet seit Jahren an Multipler Sklerose. Als seine Frau in diesem Jahr an Brustkrebs verstarb schlug die Krankheit bei Herrn Schneider richtig zu, er sitzt seit dem im Rollstuhl, kann sich kaum mehr ohne Hilfe bewegen. Auch die drei Kinder der Familie verkraften die beiden Schicksalsschläge nur sehr schwer. Hinzu kommt eine extrem schwierige, finanzielle Situation, das Haus ist überschuldet, jetzt wächst der Familie alles über den Kopf. Wir haben dem Vater und seinen drei Kindern Dank ihrer Spende helfen können, die Familie konnte Heizöl kaufen, außerdem musste die Beerdigung der Mutter bezahlt werden, das hätte die Familie alleine nicht geschafft.Familie Wissmann aus Winhöring
Kim Wißmann ist 17 Jahre alt. Seit letztem Jahr weiß sie, dass sie Knochenkrebs hat, ein sogenanntes „Ewing-Sarkom“. Dieser Schicksalsschlag hat die ganze Familie in eine schwere Krise gestürzt. Kim ist eigentlich ein lebenslustiges Mädchen und eine sehr gute Schülerin – tapfer hat sie in den letzten Monaten die Chemo-Therapie ertragen. Aber inzwischen sind die finanziellen Reserven der Familie aufgebraucht. Vater Torsten hat inzwischen sechs Bandscheibenvorfälle erlitten – er kann im Moment nicht arbeiten, hinzu kommen extreme psychische Beschwerden, sein Krankengeld reicht hinten und vorne nicht.Nick ist der kleine Sohn der Familie, er hat im Moment große Angst seine Schwester zu verlieren, eine Belastung die der kleine Junge nur schwer ertragen kann. Hinzu kommt dass Nick im vergangenen Jahr seinen besten Freund verloren hat. Der Jung verstarb nach einer Meningitis-Infektion. Seit dem hat Nick immer wieder heftige Allergieschübe, er braucht dringend neue, leicht zu reinigende Möbel in seinem Kinderzimmer, Vater Torsten benötigt wegen seines Rückenleidens eine spezielle Matratze.
Leon aus Fürth
Der neun Jahre alte Leon aus Fürth leidet von Geburt an an einer Störung des Nervensystems: Er kann weder laufen noch sprechen. Seine Eltern kümmern sich liebevoll um ihn, arbeiten nur noch halbtags. Weil Leon immer älter und schwerer wird, kann ihn sein Vater nicht mehr von der Wohnung im 2. Stock zum Schulbus ins Erdgeschoss tragen. Die unbedingt nötige Lösung: ein Treppenlift. Doch bisher fehlt der Familie das Geld.Andreas aus Mindelheim
An einem Dienstag im Oktober brach für Andreas S. aus einer kleinen Gemeinde in der Nähe von Mindelheim im Unterallgäu eine Welt zusammen. Seine Frau starb kurz vor ihrem 36. Geburtstag.Zurück lässt sie ihren dreijährigen Sohn und ihren Mann.An der Türglocke steht noch ihr Name, doch Elvira S. lebt nicht mehr. "Das Namenschild wird genauso bleiben, mit den Namen von uns allen, das mache ich nicht weg", sagt der Ehemann, der drin im Wohnzimmer auf der Couch sitzt und sich die Tränen abgwischt."Man kann sich das nicht vorstellen, wie es ist, wenn plötzlich die Frau stirbt – so jung" und dann erzählt er, wie das ist, wenn er seinen kleinen Sohn ins Bett bringt. Am Nachttischkästchen steht das Bild der Mutter. "Ich habe ihm gesagt, dass Mama nicht mehr kommt, dass sie bei den Engeln ist." Immer wieder gehen sie zusammen auf den Friedhof, um das Unfassbare nach und nach ein wenig zu bewältigen.Der Vater weiß: dieses Weihnachten wird noch härter als letztes Jahr, wo er kurz vorher erfahren hat, dass seine Frau einen Tumor im Magen hat. Es wird das erste Weihnachtsfest ohne die Ehefrau, die Mutter. Sein Sohn und er haben eine Vater-Kind-Kur bewilligt bekommen, was sie danach brauchen ist eine Hilfe daheim und dazu können wir dank der Hilfe unserer Hörer ein klein wenig beitragen durch finanzielle Unterstützung.
Silvia aus Memmingen
Auf einem Auge blind, schwerstbehindert, auf dem Stand eines wenige Monate alten Babys und das als Dreijähriger.So sieht die Situation bei Silvia W. in Memmingen aus, die als allein erziehende Mutter zwei gesunde Söhne und einen schwerstbehinderten Sohn aufzieht. Dieser leidet an dem äußerst seltenen "Sturge-Weber-Syndrom", einer Gefäßmissbildung. Der Junge hat ein großes Feuermal im Gesicht. Der dreijährige Adam hatte schon bei der Geburt weniger Glück als sein gesunder Zwillingsbruder. Immer wieder wirft ihn die überaus seltene Krankheit zurück. "Jede Woche ist er mindestens einmal krank", erzählt seine Mutter. "Seit kurzem geht er in einen Förderkindergarten, aber ich muss ihn dann, wenn es ihm schlecht geht, immer wieder abholen."Schmächtig ist der Kleine, er kann nicht laufen, bewegt sich im Sitzen fort, indem er sich langsam vorwärts schleppt, es gibt kaum eine Nacht, in der seine Mutter Silvia durchschlafen kann und doch ist die junge Mutter so dankbar, "dass er bei der Geburt nicht gestorben ist, dass wir alle gemeinsam – meine zwei gesunden Söhne und ich – uns um ihn kümmern können."Die Brüder spielen mit ihm, so als wäre er überhaupt nicht behindert, für sie ist der Umgang mit dem schwer kranken Bruder Alltag. Aber Adam ist zudem auch noch Epileptiker. Unkoordiniert schlägt er sich immer wieder an den oder mit dem Kopf auf den Boden, seine Mutter muss immer auf ihn achten, wie man sonst auf kein Kind aufpassen muss.Silvia hat ihr ganzes Leben auf den behinderten Sohn eingestellt. Auf ihrem Wunschzettel stehen nur ein paar Kleinigkeiten wie ein passender Autositz, der bisherige ist zu klein geworden. Sie freut sich auf Weihnachten und die Feiertage mit den drei Kindern und ist froh, über jede noch so kleine Hilfe, jeden kleinen Fortschritt, den ihr Sohn macht.Magarethe aus Aschaffenburg
Die 79-jährige Margarethe lebt zur Zeit in Aschaffenburg - in der Wohnung ihres heuer verstorbenen Sohnes. Michael litt an Multiplesklerose. Tag und Nacht sorgte Margarethe für ihren todkranken Sohn. Schließlich aber vierliert er den Kampf gegen die Krankheit - er stirbt im Klinikum.Kurz zuvor hatte sie bereits ihren Sohn Bernd bei einem Flugzeugabsturz in den USA verloren. Noch einen letzten Anruf gab es bevor der lebensfrohe Ingenieur für seine Firma eine neue Sportmaschine für Geschäftsflüge überführen wollte. Danm plötzlich 30 Meilen nach dem Flugplatz explodiert die Maschine.
Ihr dritter Sohn wird schließlich bei einem Auslandseinsatz der Bundeswehr verletzt. Dort erhält er Chinintransfussionen. Später sollte sich herausstellen, dass genau diese sein Augenlicht zerstörten.
Der erwachsene Sohn, blind, lebt mit der 79-jährigen zusammen. Beide versuchen sich gegenseitig zu helfen und zu trösten.
Dann vor drei Jahren überflutet auch noch ein Wasserrohrbruch in der Strasse vor der Haustüre große Teile der Wohnung. Die Versicherung zahlt aber nur einen geringen Teil der Schäden. Vor allem das Blindenlesegerät wird zerstört - ist nicht mehr zu gebrauchen.
Nach Abzug aller Auslagen bleiben der Rentnerin rund 15 Euro wöchentlich zum Leben. Seit drei Jahren versucht sie nun, Stück für Stück Tapeten und Teppiche zu erneuern.
Ihr blinder Sohn kann seit der Überschwemmung nicht mehr lesen. Zu hause versucht er, sich die Zeit mit Hörbüchern und Radiohören zu vertreiben.
Margarethe Kehl ist am Ende: Das Lichtlein am Ende des Tunnels kann sie nicht mehr erkennen. Und dabei würde die 79-jährige so gerne noch alles für ihren letzten Sohn in Ordnung bringen , um dann endlich in Ruhe sterben zu können. - wenn Gott es so will sagt sie.
Herr Holz aus Oberfranken
Herr Holz, heute Harz IV-empfänger, war noch vor 12 Jahren ein angesehener Sozialpädagoge beim Kreisverband des BRK in Weiden. Er war zuständig für Erziehungsbeistansdschaften und kümmerte sich engagiert um Jugendliche, die zu 80% Straftaten, wie Körperverletzung, Waffenbesitz und Waffengebrauch, hinter sich hatten.Doch am 21.09.1996, bei einem Jugendausflug von Weiden nach Plech, sollte sich sein ganzes Leben verändern.
Mit im Bus unterwegs zur Westernstadt bei Bayreuth war auch ein Jugendlicher, der ihn auf der Fahrt plötzlich attackierte - ihn von hinten mit Schlägen auf die Schläfen und einem heftigen Tritt in die Beckengegend schwer verletzte.
Erst als ein 10-jähriger Tequandokämpfer den Täter außer gefecht setzen konnte, schaffte es Werner Holz, den Bus - wie durch ein Wunder noch zu stoppen.
Doch erst später stellte sich die schwere seiner Verletzungen heraus, als die Ärzte ihm mitteilten, dass sich von der Schläfe aus eine Blutung ins Gehirn ausgebreitet hat und dabei den Bereich zur Steuerung der unteren Extremitäten fast komplett zerstört hat.
Der Mann kann nicht mehr laufen.
Seit Jahren kämpft er schon um Schadensersatz -bislang ohne Erfolg! Und als wäre das nicht schon genug, wurde er nach dem Angriff sofort vom Roten Kreuz entlassen.
Der Straftäter jedoch, von seiner brutalen Tat unbehelligt, sitzt erst jetzt, nach sage und schreibe 161 Straftaten, in der JVA Bayreuth.
Vor allem hofft Weerner Holz nun wenigstens auf weitere Reha-maßnahmen, die seine Krankenkasse nicht zahlen will.
Familie Schindler aus Tröstau
Irgendetwas weckt Tamara Schindler in jener Nacht zum 8. März diesen Jahres auf. Wie ferngesteurt geht sie ins untere Stockwerk, als ihr bereits helle Flammen entgegen schlagen. Der untere Teil der Mietswohnung steht bereits in hellen Falmmen. Oben schlafen ihre beiden Kinder und ihr Mann. Herrmann Schindler erlitt erst Monate zuvor einen Schlaganfalll ist teilweise gelähmt. Seiner Frau gelingt es noch ihn eine Treppe weiter Richtung Ausgang zu bringen, dann aber verlässt sie die Kraft, sie flüchtet mit den beiden Kindern und muss ihren Mann zurücklassen. Hermann Schindler - mittlerweile von dichtem Qualm eingeschlossen - und den hechelnden Hund auf dem Schoß - schließt zu diesem Zeitpunkt mit seinem Leben ab.Der Hund stirbt - er selbst aber wird in letzter Sekunde gerettet und vom Notarzt wiederbelebt.
Die Familie hat sich Gott sei Dank wieder. Aber ihr gesamtes Inventar ist verbrannt. Und weil sie sich keine Versicherung leisten konnten, müssen sie auch einen Teil des Schadens in der Mietswohnung selbst bezalen - von Geld, das sie nicht haben.
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