Soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ sind wahre Datenkraken. Facebook kommt aus den USA, wo die Datenschutzgesetze sehr viel freier sind. So bietet Facebook beispielsweise die Möglichkeit, komplett benutzerdefinierte Werbung auszuliefern. Dank den vielen freiwilligen Angaben der Nutzer können Werber bequem Werbung nach Geschlecht, Ort, Hobbys, Alter und vielem mehr schalten. Die Benutzer sollten also genau darüber nachdenken, welche Daten Sie veröffentlichen möchten.
Wichtig zu wissen: Alle sozialen Netzwerke sammeln mehr Daten als sie müssten. Fast alles wird gespeichert. Verschlüsselt werden diese Informationen bis auf den Loginbereich auch nicht. Lediglich bei Xing wird die gesamte Sitzung verschlüsselt.
In sozialen Netzwerken eingestellte Video- und Bilddateien können über Suchmaschinen gefunden werden, auch sie sind also nicht komplett geschützt. Problematisch ist auch der Umgang mit „gelöschten“ Profilen. Bei Facebook beispielsweise können Profile nicht komplett gelöscht werden, lediglich eine Deaktivierung ist möglich.
Wer ganz unschuldig im Internet surft hinterlässt Spuren. Viele Spuren. Egal ob Cookies, die Informationen über das eigene Verhalten speichern, Formulardaten, die bequem im Browser gespeichert werden oder die Browserchronik, welche die zuletzt besuchten Seiten festhält.
Kundenkarten sind in Deutschland sehr beliebt. Mit Ihnen versuchen Unternehmen, die Kunden enger zu binden und zu Käufen in den eigenen Produktsegmenten zu bewegen.
Suchmaschinen speichern Informationen über jeden Benutzer, über jede Suchanfrage. Gespeichert werden die Suchbegriffe, Datum, Uhrzeit und die IP Adresse.
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