Wer ganz unschuldig im Internet surft, hinterlässt Spuren. Viele Spuren. Egal ob Cookies, die Informationen über das eigene Verhalten speichern, Formulardaten, die bequem im Browser gespeichert werden oder die Browserchronik, die zuletzt besuchten Seiten festhält. Alles was in Webformularen im Klartext eingetragen wird, speichert der Browser automatisch.
Sollten Unbefugte Zugang zu Ihrem System erlangen, können diese Informationen, zu denen natürlich auch Passwörter gehören, einfach ausgelesen und missbraucht werden. Deshalb ist es wichtig gewisse Einstellungen in Ihrem Browser vorzunehmen, um nicht zu viele Spuren zu hinterlassen.
Besonders anfällig sind auch Emails. Diese werden in der Regel unverschlüsselt übertragen. Von Ihnen bis zum Empfänger gibt es viele Missbrauchsmöglichkeiten. Die Betreiber der Emailserver, Hacker oder auch abgefangene Wlanverbindungen können so schnell zum Problem werden, da Emails meistens im Klartext übertragen werden. Wirklich sensible Informationen sollten Sie deshalb nicht ohne weiteres per Email verschicken.
Soziale Netzwerke wie Facebook oder StudiVZ sind wahre Datenkraken. Wichtig zu wissen ist: Alle sozialen Netzwerke sammeln mehr Daten als sie müssten.
Kundenkarten sind in Deutschland sehr beliebt. Mit Ihnen versuchen Unternehmen, die Kunden enger zu binden und zu Käufen in den eigenen Produktsegmenten zu bewegen.
Suchmaschinen speichern Informationen über jeden Benutzer, über jede Suchanfrage. Gespeichert werden die Suchbegriffe, Datum, Uhrzeit und die IP Adresse.
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