Der geteilte Hund
Zwei Herrchen - ein Hund: Dog-Sharing wird vor allem in Städten immer beliebter
Sie haben einfach zu wenig Zeit für einen Hund? Dann teilen Sie ihn doch einfach! Dog-Sharing lautet das Zauberwort. Alle Inos gibts hier.

Leute, die bisher dachten dass Sie einen Hund nicht mit ihren Arbeitszeiten vereinbaren können, haben jetzt eine neue Möglichkeit gefunden doch noch zu ihrem geliebten Vierbeiner zu kommen - Sie teilen den Hund einfach.
Er sabbert, tappt mit schlammigen Pfoten durch die Wohnung, hat schonmal den Mülleimer ausgeleert und dann darf mal auch noch seine Hinterlassenschaften einsammeln. Aber das schreckt die wenigsten ab. Denn Hunde gehören zu den beliebtesten Haustieren in Deutschland.
Der beste Freund des Menschen
Das ist ja auch kein Wunder. Von kaum einen anderen Geschöpf bekommen wir so ein hohes Maß an bedingungsloser Liebe. Er begrüßt uns stets freudig, versteht es, uns aufzumuntern, hält uns fit und aktiv und obendrein ist er auch noch eine prima Flirthilfe und Vermittler in einem. Hunde sind prima!
Den ganzen Tag allein lassen?
Doch so ein Tier braucht auch viel aufmerksamkeit. Schließlich liebt er sein Rudel. Ihn den halben Tag (oder noch länger) allein zu lassen ist nicht wirklich artgerecht. Und eben weil viele Menschen, die eigentlich gern einen Hund hätten, diese Vierbeiner so lieben, lassen sie es bleiben. Wenn man keine Zeit hat, kann halt auch kein Hund ins eigene Leben. Wie traurig!
Dog-Sharing
Doch damit sind Sie nicht allein. Es gibt ja zug berufstätige Menschen, die diesen Wunsch mit Ihnen teilen. Warum dann nicht einfach den Hund teilen? Wie eine kleine Patchworkfamilie aus drei Komponenten. Sie, das Zweitherrchen oder -Frauchen und der Hund. Wenn Sie zum Beispiel klassisch von neun bis 17, 18 Uhr im Büro sitzen und der Teilpartner Nachtschichten arbeitet oder gerade studiert oder... dann wäre der Hund rund um die Uhr versorgt. Und sowohl Sie als auch Ihr "Mitherrchen" kämen zum geliebten Haustier. Dabei gibt es jedoch einige Dinge zu beachten. Welche das sind, lesen Sie hier:
Das müssen Sie beim Dog-Sharing beachten
Partner: Ideal ist es natürlich wenn Sie das Zeitherrchen oder Frauchen schon kennen und ihm oder ihr vertrauen. Bei fremden Menschen: Schauen Sie ob Sie sich verstehen und die Chemie stimmt. Im Prinzip muss der Teilpartner absolut freundschaftstauglich sein.
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Nützliche Links
Wenn Sie einen Partner zum Dog-Sharing suchen, können Sie sich in einschlägigen Foren umhören (zum Beispiel hunde-aktuell.de, forum-haustiere.de, quoka.de...) oder, und das ist vielleicht sogar cleverer, Sie hängen Plakate in Ihrer Nachbarschaft auf. Das hat dann den Vorteil dass der Hund nicht aus seiner gewohnten Umgebung gerissen wird und dass Sie kurze Wege haben um das Tier abzuholen und zurückzubringen.
Umstittene Praxis
Übrigens findet nicht jeder dass Dog-Sharing eine so gute Idee ist. Der ständige Wechsel von einem Besitzer zum anderen soll für das Tier nicht optimal sein. Dabei muss man sagen, dass der Hund in einer größeren Familie ja gar keine Wahl hat... Und außerdem: Wenn das Tier aus Zeitmangel in ein Tierheim abgeschoben oder vernachlässigt wird, wäre das wohl um einiges tragischer für den Hund als eine 24-h-Betreuung...
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