Sobald es ein paar Tage friert, locken zugefrorene Seen und Flüsse die Menschen an. Zum Eishockey spielen, Schlittschulaufen oder Eisstockschießen. Doch nicht immer ist die Eisdecke auch stabil genug. Wie Sie erkennen ob das Eis hält und wie Sie im schlimmsten Fall sich und andere retten können wenn man einbricht, erfahren Sie hier. Und außerdem: Wo kann man in Bayern jetzt Schlittschuhlaufen?
Seit Wochen ist ganz Bayern fest in der Hand von Väterchen Frost. Und was den Autofahrer und Frostbeulen nervt, ist für viele Menschen ein Traum. Schnee zum Rodeln oder Ski fahren. Zugefrorene Seen und Flüsse laden zum Schlittschuhlaufen ein. Winterwonne pur!
Ist das Eis dick genug? Auf diesen bayerischen Seen kann man (nicht)
Schlittschuhlaufen. Und hier gibt's das Video vom Selbsttest unseres ANTENNE BAYERN Checkers Armin Groh, der ins Eis eingebrochen ist um zu testen, ob man sich selbst wieder befreien kann:
Zum Video 35 Opfer im Januar...
Doch gerade beim Thema Eislaufen sollte man vorsichtig sein. Nicht jede Eisfläche, die dick genug erscheint, trägt die Wintersportler auch zuverlässig. Jährlich ertrinken deutschlandweit allein im Januar etwa 35 Menschen. Das ist viel. Vor allem wenn man bedenkt, dass mit erhöhter Vorsicht niemand sein Leben lassen muss.
Grundregeln
Generell gilt: Auf stehenden Gewässern sollte die Eisdecke mindestens 15 Zentimeter dick sein. Auf fließenden Gewässern sollte man prinzipiell nicht Schlittschuh laufen. Und: Ziehen Sie niemals allein los! Falls doch mal was passiert, kann eine Begleitperson lebensrettend sein. Was im Falle eines Eis-Einbruches zu tun ist, lesen Sie hier:
Wenn die Eisdecke aber dick genug ist, nichts knackt oder knistert wenn Sie die Kuven darauf absetzen und auch noch das Wetter stimmt, dann wünschen wir Ihnen viel Vergnügen!
Foto: Mehran