Die 9. Sinfonie in d-Moll op. 125 ist der Höhepunkt des kompositorischen Schaffens Ludwig van Beethovens. Zwischen 1822 und 1824 entstanden, hat diese Tonschöpfung die Musikgeschichte nachhaltig beeinflusst und ist heute weltweit eines der populärsten Werke der klassischen Musik. Erstmals sah Beethoven für eine Sinfonie einen gemischten Chor und Solisten vor. Das grandiose Chorfinale mit dem Text aus Schillers berühmter Ode An die Freude ist zu einer internationalen Hymne für Frieden und Völkerverständigung in Europa geworden. Nach der Uraufführung 1824 im Wiener Kärntnertortheater brach ein frenetischer Beifall los und die Zuschauer riefen immer wieder ?Vivat, Vivat?. Beethoven, der bereits völlig ertaubt war, stand solange ruhig dem Chor zugewandt, bis einer der Solisten ihn behutsam an der Schulter fasste und zum Publikum drehte. Er sah die beigeisterte Menge und verbeugte sich dankend. Es war der letzte große Auftritt des Meisters. Das Meisterwerk erklingt unter dem Dirigat von Matthias Beckert zusammen mit der Thüringen Philharmonie in Würzburg und hochkarätigen Solisten.
Ort der Veranstaltung:
Großer Saal der Hochschule für Musik Würzburg
97070 Würzburg