02.03.2017 | Prominente & Buntes Erste deutsche Frau im All: Diese Bayerin hat die Chance dazu!

Heute wurden die Namen der Frauen bekannt gegeben, die die ersten deutschen Astronautinnen im All werden sollen. Aus ursprünglich über 400 Bewerbern standen heute sechs im Finale. Zwei davon sind nun ausgewählt worden - eine stammt aus München!

  • Nicola Baumann und Insa Thiele-Eich werden die ersten deutschen Astronautinnen.

  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Sechs Frauen wollen nach den Sternen greifen und Deutschlands erste Astronautin im All werden. Wir stellen Ihnen die Kandidatinnen vor.

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Foto: Klampäckel

    Die sechs Finalistinnen für eine Ausbildung zur Astronautin zeigten sich am Raumfahrtstandort von Airbus Defence & Space in Bremen. Zwei von ihnen (Gewinnerin und Stellvertreterin) werden am 19. April ausgewählt werden.

    Foto: Klampäckel
  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Weltraum-Kandidatin 1: Insa Thiele-Eich (33), geboren in Heidelberg

    Meteorologin am Meteorologischen Institut der Universität Bonn

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Foto: Juliana Socher

    Weltraum-Kandidatin 1: Insa Thiele-Eich (33), geboren in Heidelberg

    Insa betreibt Grundlagenforschung für eine verbesserte Wetter- und Klimavorhersage

    Foto: Juliana Socher
  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Weltraum-Kandidatin 2: Lisa Marie Haas (33), geboren in Nürtingen

    Entwicklungsingenieurin bei Robert Bosch in Reutlingen

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Foto: Juliana Socher

    Weltraum-Kandidatin 2: Lisa Marie Haas (33), geboren in Nürtingen

    Lisa Marie ist auf Sensoren spezialisiert, die zum in Handys, Spielekonsolen, Wearables oder in Drohnen zum Einsatz kommen. Sie hat in Theoretischer Physik promoviert.

    Foto: Juliana Socher
  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Weltraum-Kandidatin 3: Magdalena Pree (28), aufgewachsen in Fürstenzell bei Passau

    „Ground Operations Engineer“ im Galileo Kontrollzentrum der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen in Oberpfaffenhofen bei München

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Foto: Juliana Socher

    Weltraum-Kandidatin 3: Magdalena Pree (28), aufgewachsen in Fürstenzell bei Passau

    Magdalena arbeitet in einem Satellitenkontrollzentrum, wo sie unter anderem für die Identifizierung von Problemen und deren Lösung sowie für die Kontrolle von Systemkomponenten verantwortlich ist.

    Foto: Juliana Socher
  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Weltraum-Kandidatin 4: Nicola Baumann (31), geboren in München

    Eurofighter-Pilotin bei der Bundeswehr in Nörvenich bei Köln

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Foto: Juliana Socher

    Weltraum-Kandidatin 4: Nicola Baumann (31), geboren in München

    Nicola ist für die Luftraumüberwachung in Deutschland und befreundeten NATO-Nationen zuständig. Geschwindigkeiten von mehr als 2.000 km/h gehören für sie zum Alltag.

    Foto: Juliana Socher
  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Weltraum-Kandidatin 5: Susanne Peters (31), geboren in Potsdam

    Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität der Bundeswehr München

    Foto: Ingo Wagner/dpa
  • Foto: Juliana Socher

    Weltraum-Kandidatin 5: Susanne Peters (31), geboren in Potsdam

    Susanne promiviert derzeit als Ingenieurin der Luft- und Raumfahrttechnik. Sie beschäftigt sich mit der Entfernung von Weltraummüll aus dem Orbit.

    Foto: Juliana Socher
  • Foto: Juliana Socher

    Weltraum-Kandidatin 6: Suzanna Randall (37), geboren in Köln

    Astrophysikerin an der Europäischen Südsternwarte in Garching bei München

    Foto: Juliana Socher
  • Foto: Ingo Wagner/dpa

    Weltraum-Kandidatin 6: Suzanna Randall (37), geboren in Köln

    Suzanna beschäftigt sich mit der Evolution von Sternen. Sie arbeitet außerdem für das ALMA Projekt in Chile, dem derzeit größten Teleskop der Welt.

    Foto: Ingo Wagner/dpa

Noch nie war eine Frau aus Deutschland im Weltall. Das soll sich nun ändern. Claudia Kessler hat das Projekt «Die Astronautin» ins Leben gerufen und die Frage gestellt: Wer will Deutschlands erste Astronautin werden? 490 Frauen antworteten: "Ich!"

Die Ausbildung zur Astronautin haben nun gewonnen:

  • Nicola Baumann, geboren in München, sie ist Eurofighter-Pilotin bei der Bundeswehr in Nörvenich bei Köln. Trägt den Dienstgrad „Major“ und ist unter anderem für die Luftraumüberwachung in Deutschland und befreundeten NATO-Nationen zuständig. Nicola Baumann ist verheiratet und lebt in Köln. In ihrer Freizeit geht sie gerne Skifahren, Mountainbike, Kitesurfen und Tauchen. Außerdem engagiert sie sich ehrenamtlich. 
  • Insa Thiele-Eich, aus Heidelberg, sie ist Meteorologin und wissenschaftliche Koordinatorin am Meteorologischen Institut der Universität Bonn. Sie ist verheiratet, Mutter von zwei Töchtern und geht gerne Klettern, Laufen, fotografiert gerne und spielt Klavier.

Rund ein Jahr, etliche Tests und Medienauftritte später hatte Kessler ihre sechs Spitzenkandidatinnen vorgestellt. Vier von ihnen waren aus Bayern. Alle Bewerberinnen sehen Sie noch einmal in unserer Bildergalerie!

Alles was Sie über Astronauten, das Sonnensystem und Aliens wissen müssen:

  • Vor dem Start steigen Raumfahrer aus ihrem Bus aus und urinieren an den rechten hinteren Reifen des Busses. Astronauten schütten ihren Urin aus einem Becher an den Reifen. Klingt eklig - ist aber tatsächlich ein Brauch unter Raumfahrer und geht auf den Raumfahrtpionier Juri Gagarin zurück. Das Ritual soll eine sichere Rückkehr garantieren...naja… solange es funktioniert.

  • Zwei Wochen vor dem Start werden Astronauten in Quarantäne gebracht damit sie sich nicht unnötig infizieren. Jeder Astronaut pflanzt, während er in der Quarantänestation Baikonur wartet, ein Bäumchen. Auch die Erstbesetzung ist mit in Quarantäne.

  • Astronauten fangen bei einem steuerfreien Monatsgehalt von 5000 Euro an, erst nach dem ersten Flug gibt’s dann mehr.

  • DLR_de

    Der erste deutsche Astronaut der nicht verheiratet war, war Alexander Gerst. Er war 166 Tage im All. 

    DLR_de
  • An Bord der ISS dürfen die russischen Kosmonauten die amerikanische Toilette nicht mehr benutzen, weil sie diese wiederholt verstopft haben.

  • Die Produktion eines Raumanzuges der NASA kostet 12 Millionen Dollar… aber hey… ohne diese Anzüge würden Astronauten keine Minute überleben, da lohnt sich das doch. 

  • 1999 ging der NASA ein 125 Millionen Dollar Projekt flöten. Schuld daran war ein verwirrter Ingenieur, der aus Versehen in amerikanischen Maßeinheiten anstatt dem metrischem System gerechnet hat. Naja… Konzentration ist halt wenn man… oooh… ein Fussel.

  • Ist ein Astronaut vier Monate im All, können 12% seiner Knochenmasse und 40% seiner Muskelmasse verschwinden. Ist also nichts für Fitnessfreaks.

  • Laut Astronauten riecht das Weltall nach heißem Metall und gebratenem Steak. Naja… ob zweiteres nicht doch eher eine Duft Fata Morgana ist?

  • NASA

    Die Voyager 1 erkundet das äußere Sonnensystem. Falls Außerirdische das Objekt entdecken sollten können sie sich freuen. An Bord sind goldene Schallplatten mit Bildern der DNA oder Musik von Beethoven und Chuck Berry. Wer weiß - vielleicht tanzen Aliens bald Rock'n'roll zu Chuck Berry?

    NASA
  • Auf dem Mars wiegen wir nur die Hälfte, also, ab zum Mars. Wer hier auf der Erde 82 Kilo auf die Waage bringt, schafft dort gerade mal 41 Kilo. Also…? Kleine Reise zum Mars gefällig?

  • by jccwrt

    Falls Sie auf dem Mars sind, können Sie gleich ne kleine Wanderung unternehmen - wir empfehlen den Olympus Mons. 26 Kilometer ist der hoch! 

    by jccwrt
  • Bis auf Merkur und Mars haben Alle Planeten in unserem Sonnensystem Monde. Der Jupiter hat mit 67 Monden die meisten, dicht gefolgt von Saturn mit 62 Monden.

Seit Jahrhunderten interessieren wir uns brennend für das Weltall und da gibt es viiiiele Dinge die Sie wissen sollten. Wir haben mal die wichtigsten und kuriosesten Fakten zusammengestellt.

Kommentare