30.01.2012

Jetzt wird es frostig: Minusgerade und Winterwetter in Bayern

Das ANTENNE BAYERN Kälte-Spezial

Eine Kältewelle aus Sibierien bringt Minusgerade bis zu -20°C. Alles zum Thema Frost finden Sie im ANTENNE BAYERN Kälte-Spezial.
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Eine Kältewelle aus Sibierien bringt Minusgerade bis zu -20°C. Was das für Ihren Körper bedeutet, was Sie beim Sport im Freien beachten sollten, wie Sie Ihr Auto frostfit bekommen und was beim Spaziergang mit dem Hund zu beachten ist. Dies und mehr erfahren Sie im ANTENNE BAYERN Kälte-Spezial!

Jetzt müssen wir uns warm anziehen! Sonst mutieren wir im Freien ratz-fatz zu Schneemännern und -Frauen. Denn über Deutschland rollt ab dieser Woche eine Kältewelle. Und die hat es in sich. Die Temperaturen sollen nachts bis auf  -17 Grad abfallen. Die Tageshöchsttemperaturen am Mittwoch liegen dann höchstens zwischen -8 und -2°C. In den folgenden Tagen zwischen -13 und -6 Grad. Wohlgemenkt: HÖCHTTEMPERATUR. Brrr!

Das ANTENNE BAYERN Kälte-Spezial

Damit Sie diese Frostwoche(n) ut überstehen, haben wir hier alles zum Thema Kälte zusammengetragen. Ob Joggen bei Minusgraden noch gesund ist, wie Sie am Besten schlafen können und welche gesundheitlichen Auswirkungen die Kälte haben kann. Auch wichtig, vor allem für Autofahrer: Was müssen Sie jetzt tun um keine Punkte in Flensburg zu kassieren? Und zum Thema Arbeitrecht: Wie warm oder kalt darf mein Arbeitsplatz eigentlich sein? Denn mit Eisfingern schreibt oder werkelt es sich bekanntermaßen schlecht... Diese und mehr Themen beleuchten wir im ANTENNE BAYERN Kälte-Spezial:




Vorteile des Bibber-Wetters

Doch die plötzlichen Minusgrade sollten zumindest das Shoppingherz erfreuen. Denn aufgrund der vorangegangenen sehr milden Temperaturen sorgten dafür, dass Winterbekleidung und Wintersportartikel nicht so oft verkauft wurden wie sonst zu dieser Jahreszeit üblich. Die Folge: Rappelvolle Lager und auf alles gibt es jetzt saftige Rabatte. Am 30. Januar startete der inoffizielle Winterschlussverkauf. Zwei Wochen lang kann jetzt nach herzenslust eingekauft werden. Und weil pünktlich zum WSV auch die sibirische Kälte kommt, müssen Sie die neu erworbenen Superschnäppchen nicht erstmal ein Jahr ganz hinten im Schrank verstauen. Das ist doch auch was wert.

Eisprinzessinen und Kuven-Könige

Außerdem prima: Nach dieser Woche sollten viele Seen eine respektable Eisschicht bekommen haben. Also fix noch Schlittschuhe aus dem Schlussverkauf für einen Apfel und ein Ei besorgen und am Wochenende können Sie dann die restlichen Weihnachtspölsterchen auf Kuven davonfahren!
Temperaturen im Januar - Die Bilanz 2012
Der Januar begann im gesamten Freistaat extrem mild: Gleich an Neujahr wurden verbreitet zweistellige Höchstwerte registriert, so z.B. 13°C in Kitzingen oder 12°C in München.
Die milde Luft wurde allerdings durch wechselhaftes Wetter erkauft. So zogen immer wieder Sturmtiefs vom Atlantik durch. Am 5. Januar gab es selbst im Flachland Windböen bis 100 km/h (München), auf den Bergen sogar Orkanböen bis über 150 km/h (Zugspitze, Wendelstein).
Gleichzeitig zogen auch Regengebiete durch, in Lagen ab 800 bis 1200 Meter fiel häufig Schnee und so wuchs die Schneedecke in den Bergen rapide an. Auf dem Großen Arber von 112cm am 1. Januar auf 217cm am 25. Januar. Die Schneehöhe auf der Zugspitze stieg von 275cm auf 500cm (!) am 25. Januar. Derartige Schneemengen sind auch für die Gipfellagen der Alpen ungewöhnlich.
In tieferen Lagen war Schnee eher selten, erst in den letzten Tagen vom Januar gab es eine dünne Schneedecke von 5 bis 10cm, in Unterfranken blieb es meist schneefrei.
Die letzten Tage im Januar zog zwar Dauerfrost ein, an der milden Gesamtbilanz wird das jedoch nichts ändern.

Unterm Strich kann man bilanzieren: Der Januar 2012 war bayernweit 2 bis 3°C zu mild, nur auf der Zugspitze fällt er normal aus. An Niederschlag fiel fast das doppelte des Normalen, im Bergland wuchs die Schneedecke dementsprechend rapide an. Sonnenschein wurde trotz des vielen Regens etwas mehr als normal registriert.

Quelle: MeteoGroup Deutschland.