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US-Sängerin Janet Jackson gibt Michael Jacksons früherem Leibarzt die Schuld am Tod ihres Bruders. Der Arzt Conrad Murray habe ihrem Bruder das Narkosemittel Propofol gegeben, sagte die 43-Jährige in einem Interview mit dem US-Sender ABC.
«Ich denke, dass er Schuld hat», zitierte «People.com» vorab aus dem Gespräch mit Jacksons Schwester.
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Abschied von Michael Jackson im Fernsehen und im Internet.
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Der Privatarzt hatte laut Polizeiberichten zu Protokoll gegeben, dass er seinem Patienten auf dessen Verlangen Propofol gab. Der Sänger litt an schweren Schlafstörungen und hatte in der Nacht vor seinem Tod viele Beruhigungsmittel eingenommen. Murray hatte jede Schuld von sich gewiesen.
Eine «akute Vergiftung» mit dem Narkosemittel war nach Angaben der Gerichtsmediziner die Ursache für das Herzversagen des «King of Pop». Er war am 25. Juni im Alter von 50 Jahren gestorben. Propofol wird normalerweise nur in Krankenhäusern gespritzt und erfordert die ständige Überwachung des Patienten. Anklage gegen Murray wurde bislang nicht erhoben.
«Es ist immer noch schwer für mich, es zu glauben», sagte Janet Jackson über den Tod ihres Bruders. «Es ist ein hartes Jahr (...) und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke.»
Murray muss sich muss sich auch noch mit anderen juristischen Problemen herumschlagen. Wegen ausstehender Unterhaltszahlungen für ein uneheliches Kind soll er sicg vor einem Gericht in Las Vegas verantworten.
Der Internetdienst «Tmz.com» berichtete, dass Murray mit mehr als 13 000 Dollar (etwa 8700 Euro) für das in Kalifornien lebende Kind im Rückstand ist. Murray sei das Geld ausgegangen. Deshalb wolle er den Richter bitten, seine Schulden abstottern zu können. Als erste Rate wolle er einen Betrag von 100 Dollar anbieten.
Als Begründung für die finanzielle Misere nannte Murrays Anwalt Chris Aaron dem Internetdienst das Problem des Kardiologen, nach Jacksons Tod eine neue Beschäftigung zu finden. (Quelle: Los Angeles (dpa/lby))
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