21.04.2017 | Bayern Steinmeier auf «Deutschlandreise»

Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verbindet seine Antrittsbesuche in den 16 Bundesländern zu einer «Deutschlandreise» an zentrale Orte der Demokratie. Dabei gehe es nicht in erster Linie um historische Erinnerung, sondern um die Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen, hieß es am Freitag aus dem Bundespräsidialamt. «Demokratie soll sichtbar, hörbar, fühlbar werden.»

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht im Deutschen Bundestag. Foto: M.Kappeler/Archiv
Foto: Michael Kappeler Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier spricht im Deutschen Bundestag. Foto: M.Kappeler/Archiv

Berlin (dpa) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verbindet seine Antrittsbesuche in den 16 Bundesländern zu einer «Deutschlandreise» an zentrale Orte der Demokratie. Dabei gehe es nicht in erster Linie um historische Erinnerung, sondern um die Menschen, die sich für die Demokratie einsetzen, hieß es am Freitag aus dem Bundespräsidialamt. «Demokratie soll sichtbar, hörbar, fühlbar werden.»

Erste Etappe ist am Mittwoch und Donnerstag nächster Woche Bayern. Dabei steht unter anderem ein Besuch der «DenkStätte Weiße Rose» auf dem Programm, die den Widerstand der Geschwister Scholl gegen den Nationalsozialismus zum Thema hat. In Herrenchiemsee will Steinmeier im Verfassungsmuseum die Entstehung des Grundgesetzes würdigen. Mehrfach kommt er mit Schülern zu Diskussionsrunden zusammen. Auch ein Gespräch mit Auszubildenden ist vorgesehen.

Bis zum Frühjahr 2018 wird Steinmeier alle Bundesländer bereisen und sich für jedes Land zwei Tage Zeit nehmen. Seine Frau Elke Büdenbender wird ihn «so oft wie möglich» begleiten. Nach Bayern folgen bis zum Sommer zunächst Besuche in Niedersachsen, Hessen, Brandenburg, Baden-Württemberg und Thüringen. Auf die Frage, warum die Deutschlandreise in München beginnt, hieß es: «Bayern war das Land, das sich als erstes gemeldet hat.»

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