23.03.2017 | Bayernreporter Hofer Realschüler rasieren ihre Haare für krebskranken Mitschüler ab

Als Zeichen der Solidarität haben sich 14 Schüler in Hof die Haare abrasiert. Einer ihre Mitschüler ist an Krebs erkrankt. Mit ihrer Aktion wollen sie ihm zeigen, dass sie bei ihm sind und an ihn denken.

  • So eine große Klassengemeinschaft hat nicht jeder.

  • Schnell stand für die 10. Klasse fest, sie wollen Max in diesen schweren Zeiten beistehen.

  • Als Zeichen der Solidarität haben sich deshalb 14 der 22 Mitschüler die Harre komplett abrasiert.

  • Vor allem Schulleiter Torsten Lein ist sehr stolz auf die Aktion, die die 10a ganz alleine ins Leben gerufen hat.

Es war eine tragische Nachricht, nicht nur für Max und seine Familie. Auch seinen Mitschülern in der Hofer Realschule wurde der Boden unter den Füßen wegezogen als sie von der Diagnose ihres Mitschülers erfuhren: Krebs.

Schnell stand für die 10. Klasse fest, sie wollen Max in diesen schweren Zeiten beistehen. Als Zeichen der Solidarität haben sich deshalb 14 der 22 Mitschüler die Harre komplett abrasiert. „Dass er die Haare verliert, hat ihn echt fertig gemacht“, erzählt sein bester Freund Jonas. Mit ihrer Aktion wollen sie Max zeigen, dass sie hinter ihm stehen.

  

Max will diese Krankheit unbedingt überstehen. Sein großes Ziel: mit seiner Klasse gemeinsam den Abschluss im Juni schaffen. Dafür sammeln seine Mitschüler alle wichtigen Unterlagen und bringen sie ins Krankenhaus. Organisiert mit der Schule wird er in den kommenden Wochen auch Hausunterricht erhalten.

So eine große Klassengemeinschaft hat nicht jeder. Max sei im ersten Moment sprachlos und überwältigt gewesen. Vor allem Schulleiter Torsten Lein ist sehr stolz auf die Aktion, die die 10a ganz alleine ins Leben gerufen hat. „Es ist auch ein Zeugnis der Reife, das die Klasse hier abgelegt hat.“

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