17.05.2017 | Bayernreporter Fahrrad-Kontrollen in Regensburg: Geisterradler blechen 20 Euro!

​Fahrradfahrer müssen im Raum Regensburg ab Mittwoch (17.05.) verstärkt mit Kontrollen rechnen. Die Polizei schaut vor allem auf sogenannte Geisterradler. Die Aktionstage sollen helfen, die Zahl der Radfahrerunfälle weiter zu senken.

  • <p>Am 17. Mai 2017 will die Polizei Regensburg Fahrradfahrer verstärkt kontrollieren.</p>

    Am 17. Mai 2017 will die Polizei Regensburg Fahrradfahrer verstärkt kontrollieren.

    Foto: Martin Gerten/dpa
  • <p>Vor allem Geisterradler sollen zur Kasse gebeten werden. Denn die häufigste Ursache auf Seiten der Radfahrer blieb 2016  die Benutzung des Radwegs in der falschen Richtung (56 Fälle).</p>

    Vor allem Geisterradler sollen zur Kasse gebeten werden. Denn die häufigste Ursache auf Seiten der Radfahrer blieb 2016 die Benutzung des Radwegs in der falschen Richtung (56 Fälle).

    Bild: Polizeiinspektion Regensburg Süd
  • <p>Radler sollen auch fürs Tragen von Fahrradhelmen sensibilisiert werden. Denn nur 22 Prozent der im Jahr 2016&nbsp;verletzten Radfahrer  trugen einen Fahrradhelm, d.h. etwas mehr als jeder Fünfte verletzte Radfahrer.</p>

    Radler sollen auch fürs Tragen von Fahrradhelmen sensibilisiert werden. Denn nur 22 Prozent der im Jahr 2016 verletzten Radfahrer trugen einen Fahrradhelm, d.h. etwas mehr als jeder Fünfte verletzte Radfahrer.

    Bild: Polizeiinspektion Regensburg Süd
  • <p>Aber auch Autofahrer werden&nbsp;beobachtet. Denn&nbsp;insbesondere Rechtsabbieger übersehen Radfahrer oft. Letztes Jahr (2016) kam deshalb zu&nbsp;46 Unfällen.</p>

    Aber auch Autofahrer werden beobachtet. Denn insbesondere Rechtsabbieger übersehen Radfahrer oft. Letztes Jahr (2016) kam deshalb zu 46 Unfällen.

    Bild: Polizeiinspektion Regensburg Süd

Fahrradfahrer müssen am Mittwoch (17.05.) verstärkt mit Kontrollen rechnen. Die Polizei schaut in Regensburg vor allem auf sogenannte Geisterradler – also die Radler, die in der verkehrten Richtung fahren.
20 Euro kostet der Spaß übrigens. Dieses Geisterradeln ist übrigens die häufigste Unfallursache bei den Radfahrern. Auf welche Verkehrsvergehen die Kontrolleure noch achten, sehen Sie in unserer Bildergalerie.

Im Jahr 2016 zählte die Polizei Regensburg 313 Verkehrsunfälle mit Beteiligung von Radfahrern. Das ist ein Rückgang von fast acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aber die Zahl soll noch weiter gesenkt werden. Deshalb hat die Polizei schon letztes Jahr insgesamt vier Aktionstage speziell für die Sicherheit des Radverkehrs durchgeführt. Die Aktionstage mit ganztägigen Kontrollen werden im Mai 2017 wiederholt. Weitere Aktionstage sind im Juni geplant.

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