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Die Verträge der neuen Leiterinnen der Bayreuther Festspiele, Eva Wagner-Pasquier (63) und Katharina Wagner (30), sollen auf sieben Jahre befristet werden. Dies erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa aus Kreisen des Verwaltungsrats.
Die Vertragsentwürfe sind demnach bereits mit den Halbschwestern abgestimmt worden und werden derzeit von den Gesellschaftern der Bayreuther Festspiele GmbH geprüft.
Mit dem Rücktritt des vormaligen Alleingesellschafters Wolfgang Wagner Ende August 2008 waren die Anteile auf den Bund, den Freistaat Bayern, die Stadt Bayreuth und die Mäzene «Gesellschaft der Freunde von Bayreuth» übergegangen. Wolfgang Wagner (89), der 57 Jahre lang an der Spitze der Festspiele stand, hatte einen Vertrag auf Lebenszeit besessen. Dies führte zu jahrelangem Gezerre um seine Nachfolge.
Nach seinem Rücktritt wurden schließlich seine beiden Töchter am 1. September zu gleichberechtigten Nachfolgerinnen gewählt. Schon damals war klar, dass es übliche Intendantenverträge mit einer Laufzeit von fünf oder sieben Jahren geben werde. Festspielsprecher Peter Emmerich wies darauf hin, dass der Spielplan und die wichtigsten Besetzungen für die nächsten Jahre bereits feststünden. Eine siebenjährige Vertragsbindung lasse den Urenkelinnen von Richard Wagner (1813-1883) aber genug Zeit, um den Festspielen neue Impulse zu geben.
Dies gilt besonders für das Jahr 2013, wenn der 200. Geburtstag des Komponisten gefeiert wird. Dann soll in Bayreuth eine Neuinszenierung der vierteiligen Oper «Der Ring des Nibelungen» herauskommen. Regisseur und Dirigent sind noch nicht bekannt. Im Jahr 2015 wird Katharina Wagner die Oper «Tristan und Isolde» neu für das Bayreuther Festspielhaus inszenieren. In diesem Jahr endet voraussichtlich die Laufzeit der Intendantenverträge. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - Bayreuth ) (Quelle: )
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