02.09.2010

Tödliches Ende eines Geiseldramas bei Washington

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Ein vermutlich verwirrter radikaler Umweltschützer hat im Hauptquartier des Fernsehsenders «Discovery» bei Washington drei Geiseln genommen. Er wurde von der Polizei erschossen.  (Foto: dpa) Bild vergrößern Ein offensichtlich verwirrter radikaler Umweltschützer hat am Mittwoch im Hauptquartier des Fernsehsenders «Discovery» bei Washington drei Geiseln genommen. Er wurde dann rund drei Stunden später von der Polizei erschossen.

Die Geiseln befänden sich in Sicherheit, sagte Bezirkspolizeichef Thomas Manger. Unklar blieb zunächst noch, ob der Täter mit Sprengsätzen bewaffnet war und ihn auch an mehreren Stellen im Gebäude deponierte.



Der 43-jährige Mann hatte die Lobby mit einer Waffe in der Hand betreten. Nach Augenzeugenberichten trug er außerdem mehrere «metallene Behälter» am Körper.

Wie es weiter hieß, hatte sich der Geiselnehmer bereits in der Vergangenheit wütend über den Kurs des umweltorientierten Senders geäußert, der ihm anscheinend nicht radikal genug ist. So prangerte er nach Medienberichten auf einer von ihm eingerichteten Webseite an, dass «Discovery» zur Geburt von Kindern ermutige. Menschen seien aber die «zerstörerischsten, schmutzigsten Kreaturen» auf der Erde. (Quelle: Washington (dpa/lby))


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