01.01.2009

London: Sanitäter ließen Mann absichtlich sterben

Diesen Artikel auf Twitter empfehlen

Rettungswagen (Foto: dpa) Bild vergrößern Zwei englische Rettungssanitäter haben einen Mann nach Medienberichten absichtlich sterben lassen, weil sich seine Wiederbelebung aus ihrer Sicht nicht lohnte.

Nachdem die beiden Sanitäter die Wohnung des 59-Jährigen betreten hatten, ließen sie zunächst abfällige Bemerkungen über die Unordnung in den Räumen fallen und diskutierten dann, ob sie sich die Mühe einer Wiederbelebung machen sollten.

Sie kamen zu dem Schluss, der Notrufzentrale zu sagen, dass der Mann bei ihrem Eintreffen schon tot war, wie britische Zeitungen am Mittwoch berichteten. Die beiden Sanitäter im Alter von 35 und 44 Jahren wurden vorübergehend festgenommen, berichtete die Polizei.

Das Gespräch der Sanitäter war Ende November aufgezeichnet worden, weil der 59-Jährige nach seinem Notruf wegen eines Herzanfalls das Telefon nicht aufgelegt hatte und die Verbindung immer noch stand. Die Mithörer in der Rettungszentrale hatten selbst ihre Vorgesetzten informiert, die dann die Polizei einschalteten. Auch der Mitschnitt des Gesprächs wurde den Ermittlern ausgehändigt. Die Bestattung des 59-Jährigen musste wegen der Untersuchung verschoben werden. Nach der Festnahme kamen die Männer zunächst auf Kaution wieder frei. Für die Dauer der Untersuchung wurden sie vom Dienst suspendiert. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - London ) (Quelle: )


ähnliche Meldungen

Betreuungsgeld kommt nun doch wie geplant

09.02.2012: Die CSU hat offenbar alle Versuche aus der CDU zu nachträglichen Einschränkungen des Betreuungsgeldes erfolgreich abgewehrt. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) traf am Donnerstag in Berlin Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) zu dem Thema.

Der Mann gilt als christlicher Fundamentalist. Foto: Julian Stratenschulte/Archiv
Verschleppte Kinder: Vater muss ins Gefängnis

09.02.2012: Ein Vater, der seine vier Kinder nach Nordafrika verschleppt hatte, muss eineinhalb Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Lüneburg verurteilte den 38-Jährigen am Donnerstag wegen Kindesentziehung.

15-Jähriger sticht auf Mutter ein - lebensgefährlich verletzt

09.02.2012: Ein 15-jähriger Schüler hat in Ingolstadt mehrmals mit einem etwa 30 Zentimeter langen Küchenmesser auf seine Mutter eingestochen und sie lebensgefährlich verletzt.

Prinz Harry ist einen Schritt weiter. Foto: David Ebener
Prinz Harry schließt Piloten-Ausbildung ab

09.02.2012: Prinz Harry (27) hat seine Ausbildung zum Militär-Hubschrauberpiloten mit einer Auszeichnung abgeschlossen. Harry wurde zum besten Schützen und Co-Piloten seines Jahrgangs in den bewaffneten Apache-Helikoptern ernannt, teilte der Palast mit.

Mord mit Messer und Hammer - lebenslange Haft gefordert

08.02.2012: Im Prozess gegen einen Mann, der seine Frau mit Messer und Hammer getötet haben soll, hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für den Angeklagten gefordert.

Mann schüttelt Baby zu Tode - Sechs Jahre Haft

08.02.2012: Weil er seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt hat, ist ein 22-Jähriger in Landshut zu sechs Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Die Betrüger veränderten den Tachostand. Foto: Roland Weihrauch/Symbol
Tachos manipuliert: Viel Geld für alte Autos

08.02.2012: Gebrauchtwagenhändler aus dem Raum München sollen im großen Stil die Tachos alter Autos manipuliert und die Fahrzeuge dann teuer an ahnungslose Kunden verkauft haben.

Ermittlungen wegen Gaddafi-Sohns gegen Ankläger eingestellt

08.02.2012: Im Zusammenhang mit Ermittlungen gegen den Gaddafi-Sohn Saif al-Arab hat sich ein Münchner Oberstaatsanwalt nach Einschätzung der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg nicht der Strafvereitelung schuldig gemacht.

Haderthauer kündigte Zuschüsse für 270 neue Stellen an. Foto: Sven Hoppe
Regierung will Zahl der Schulsozialarbeiter erhöhen

08.02.2012: Die Staatsregierung will in einem Langfristplan bis zum Jahr 2019 die Zahl der Schulsozialarbeiter in Bayern auf 1000 erhöhen - von derzeit 450. Zunächst soll es in den nächsten drei Jahren Zuschüsse für 270 neue Stellen geben, wie Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) am Mittwoch nach der Kabinettssitzung sagte.


Meistgelesene Artikel

Singleschnäppchen Marina

Single-Schnäppchen: Marina aus Mittelfranken
Die quirlige Marina aus Mittelfranken ist auf der ...

mehr

Heiratsantrag

Was war Ihr schönster Liebesbeweis?
Pünktlich zum Valentinstag suchen wir Bayern tolls...

mehr