02.01.2009

CSU will Herkunft von Verdächtigen erfassen

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Geballte Faust (Foto: dpa) Bild vergrößern Die CSU will laut Landesgruppenchef Peter Ramsauer künftig nicht nur die Staatsangehörigkeit, sondern auch die Herkunft von Tatverdächtigen in der Kriminalstatistik erfassen.

«Zur Bekämpfung der Kriminalität gehört, dass man ihre Wurzeln klar benennt», sagte Ramsauer dem «Handelsblatt».

«Die Abnahme der Ausländerkriminalität, die immer behauptet wird, ist vor allem dadurch herbeigeführt worden, dass Ausländer durch die Zuerkennung der deutschen Staatsbürgerschaft formal Deutsche geworden sind.»

So sinke statistisch die Ausländerkriminalität, erklärte Ramsauer. Dies sei aber für die CSU eine vollkommen falsche «political correctness» (politische Korrektheit). «Wir wollen die Wurzeln aufzeigen und deswegen in der Kriminalstatistik die Herkunft der Täter deutlich benennen, egal welchen Migrationshintergrund sie haben», betonte Ramsauer mit Blick auf ein Arbeitspapier für die Klausurtagung der Landesgruppe kommende Woche in Wildbad Kreuth. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - München ) (Quelle: )


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