02.12.2009

Die Stiftung ANTENNE BAYERN hilft

Diesen Menschen möchten wir mit Ihrer Hilfe 2009 helfen

Diesen Menschen hat die Stiftung ANTENNE BAYERN hilft bereits im Jahr 2009 geholfen.
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Stiftung ANTENNE BAYERN hilft
 


Familie aus Landshut: Nötige Hilfe nach schwerem Verkehrsunfall

Es ist oft unglaublich, wie viele Schicksalsschläge Menschen in ihrem Leben einstecken müssen. So auch die alleinerziehende Monika Talhammer und ihre drei Kinder. Im März dieses Jahres will die Familie zusammen mit Freunden einen Ausflug machen. Doch der Tag soll das Leben der Talhammers für immer verändern. An einer Kreuzung übersieht der Bekannte, in dessen Auto die Familie sitzt, ein anderes Fahrzeug. Es kommt zu einem schweren Unfall.

Die drei Kinder erleiden starke, innere Verletzungen. Monika Talhammer wird bei dem Autounfall lebensgefährlich verletzt. Wochenlang schwebt sie zwischen Leben und Tod. Ihr 13-jähriger Sohn verl iert nach dem Unfall seinen Lebensmut – er muss immer noch psychologisch behandelt werden. Auch die Wunden von Monika Talhammer sind Monate danach noch nicht ganz verheilt. Immer wieder muss sie sich Operationen unterziehen. Es ist oft schwer für die Familie den Alltag zu bestreiten. Herr Talhammer starb 2004 an einem Herzinfarkt. An vielen Tagen fehlt jemand, der auf die Kinder aufpasst und sich um den Haushalt kümmert. Mit den Spenden der ANTENNE BAYERN-Hörer möchten wir Familie Talhammer unter die Arme greifen und eine Kinderbetreuung ermöglichen.



Zurück ins Leben - Hilfe und Therapien für jungen Mann aus Stephanskirchen

Den 12. Mai 2007 wird Familie Liepopld aus dem oberbayerischen Stephanskirchen nie vergessen. An diesem Tag kracht Sohn Bastian mit dem Auto nur wenige Meter von ihrem Haus entfernt gegen einen Strommasten. Die Ärzte gaben dem schwerstverletzten 18-Jährigen kaum Überlebenschancen. Einen Monat liegt Bastian im Wachkoma, wird von mehreren Gehirnschlägen getroffen. Mit eisernem Willen und der liebevollen Unterstützung seiner Mutter und seiner beiden Geschwister kämpft sich Bastian wieder zurück ins Leben. Inzwischen kann er wieder laufen und lacht viel.

Der Kampf aber ist mühsam. Die Krankenkasse zahlt die Therapien nur nach zähem Ringen. Eine spezielle Akkupunktur-Behandlung, die Bastian sichtbar voran bringt, übernimmt sie gar nicht. Die alleinerziehende Karin Liepold jedoch kann sich die teuere Behandlung nicht leisten. Sie hatte für die Pflege von Bastian ihre Arbeit aufgeben müssen. Antenne Bayern Hilft unterstützt deshalb die Familie Liepold. Damit Bastian sich seinen größten Wunsch erfüllen kann: Wieder seine Schreinerlehre aufzunehmen, aus der er vor eineinhalb Jahren so plötzlich gerissen wurde.


Tägliche Rund um die Uhr-Betreuung: Familie Fuchs aus Augsburg und ihre Frühchen

Zwei gesunde Kinder hat die Familie Fuchs aus Augsburg bereits, als die 29-jährige wieder schwanger wird. Alle freuen sich auf das dritte Kind und Geschwisterchen. Doch dann im Sommer 2008 der Schock: Bereits im fünften Monat setzen bei Frau Fuchs die Wehen ein. Alles muss plötzlich ganz ganz schnell gehen. Per Kaiserschnitt müssen die beiden Töchter – es sind Zwillinge, wie die Familie erfährt - „geholt“ werden. Das ist früh, viel zu früh. Die Mädchen wiegen nur 460 und 480 Gramm, beide sind schwer behindert. Auch die Mutter ringt mit dem Tod, muss einige Tage auf der Intensivstation liegen.

Am schlimmsten hat es die kleine Veronika. Sie ist noch schwerer behindert als ihre Schwester Laura. Über ein Jahr liegt sie in der Klinik auf der Intensivstation. Sie muss auch nach wie vor künstlich beatmet werden, wird per Sonde ernährt, ihr Erbrochenes muss mehrmals täglich abgesaugt werden. „Keine Sekunde dürfen wir sie aus den Augen lassen, denn sie kann nicht sprechen, kann sich nicht äußern, wenn ihr was fehlt“, sagt die Mutter und streichelt ihrer Tochter über das dunkle Haar.

Als würde sie verstehen, um was es geht, macht sich die kleine Laura bemerkbar. Sie ist weniger stark betroffen, aber auch sie hängt an einem mobilen Beatmungsgerät; auch sie muss ständig überwacht werden. Aber sie kann wenigstens nachts bei den Eltern im Bett schlafen. Bei ihrer Schwester ist das ganz anders. Von 22 bis 7 Uhr ist jede Nacht eine Pflegerin bei ihr, löst die Eltern bei der Nachtwache ab, damit auch diese ein paar Stunden schlafen können.

Der Mann, er ist Maschinenbauingenieur, hat nach der Problemgeburt seinen Job verloren. Er hat Verständnis für seinen Arbeitgeber, denn die Pflege der zwei schwerbehinderten Töchter und die Erziehung der zwei gesunden Kinder ist von einem Elternteil alleine gar nicht zu schaffen. Immer wieder müsste Herr Fuchs von seiner Arbeit fernbleiben, dann zum Beispiel, wenn seine Frau mit einer der behinderten Töchter ins Krankenhaus muss.

Die Familie Fuchs hat die Hoffnung nicht aufgegeben, dass sich der Gesundheitszustand eines Tages bessert, vor allem bei Laura sind sie zuversichtlich. Auf das erste gemeinsame Weihnachten freuen sie sich riesig, schließlich war Weihnachten 2008 ein Fest im Wechsel zwischen daheim und Krankenhaus. Damit die gesunde sechsjährige und der gesunde knapp fünfjährige Sohn ein einigermaßen normales Fest erleben konnten, wechselten sich Mama und Papa mit den Krankenbesuchen mehrmals täglich ab.

Ein Bus statt des uralten PKW hilft der Familie, die ausgesprochen aufwendige Transportsituation zu bewältigen. Immer wieder müssen sie in die Klinik, sie brauchen zwei separate Kinderwagen. „Wie bei anderen Zwillingen, die in einem Zwillingswagen liegen, geht es bei uns nicht, alleine wegen der vielen Geräte, die wir mitnehmen müssen – jedes Mal, wenn wir das Haus verlassen.“ Einfach mal spontan rausgehen, das geht bei ihnen nicht. Aber sie sind zwischenzeitlich geübt im Umgang mit den Apparaten. In gut einer Stunde haben sie die Geräte soweit, dass ab und an die ganze Familie spazieren gehen kann. Viel Menschen dürfen aber nicht in der Nähe sein, nicht dass sie mit einem Schlauch irgendwo hängen bleiben.

Den ANTENNE-BAYERN-Hörern dankt Familie Fuchs ausdrücklich dafür, dass sie jedes Jahr so großzügig spenden und damit helfen, so wichtige Dinge, wie den Bus für die Familie mit zu finanzieren.


Familie Sandner aus der Oberpfalz: Der Sohn im Wachkoma

Seit Mai 2006 ist für Familie Sandner nichts mehr wie es mal war. Ihr jüngster Sohn Christian (22) liegt nach einem Unfall im Wachkoma. Nach monatelangem Aufenthalt auf der Intensivstation eines Regensburger Krankenhauses ist Christian nun in einem Rehazentrum untergebracht. Seine Familie weicht ihm nicht von der Seite, vor allem die Eltern fahren jeden Tag zu ihm, obwohl sie fast 100 Kilometer entfernt wohnen.

Ob ihr Sohn jemals wieder aufwacht, das weiß keiner. Aber hin und wieder hat die Familie das Gefühl, dass Christian etwas von seiner Umwelt mitbekommt. Doch ansprechbar ist er nicht.

Den Medizinern ist es mittlerweile gelungen, Christian soweit zu stabilisieren, dass er in einem speziellen Ständer für einige Zeit stehen kann. Dieses Stehen ist besonders wichtig für die Organe und den Kreislauf. Allerdings steht dem Rehazentrum dieses Gerät nur sehr selten zur Verfügung. Daher möchte die Familie diesen Stehständer gerne kaufen, doch das übersteigt ihre finanziellen Mittel. Die Krankenkasse hat den Antrag auf den Stehständer leider abgelehnt.



Familie Messerschmidt aus Brannenburg: Die Adoptivkinder mit Down Syndrom



Annemarie (68) und Gottfried (72) Messerschmidt aus dem oberbayerischen Brannenburg waren ihr ganzes Leben lang für anderere Menschen da. In den letzten 40 Jahren haben sie insgesamt fast 50 Pflegekinder kurzzeitig oder auch längerfristigbei sich aufgenommen. Zu vielen ihrer Schützlinge haben sie auch heute immer noch Kontakt. Vor rund 20 Jahren haben die beiden dann zusätzlich zu ihren eigenen beiden Kindern zwei Adoptivsöhne angenommen. Matthias ist jetzt 23 und leidet unter Down Syndrom, das Sorgenkind der Familie ist aber der 19jährige Simon, der schon als Säugling die Hölle durchmachen musste. Seine alkoholkranke Mutter schlug ihn schon im Mutterleib, auch er leidet unter Down-Syndrom. Seine leibliche Mutter war von Anfang an mit der Pflege überfordert, als Simon 14 Wochen alt ist geschieht das unfassbare - seine Mutter wirft den Säugling im Vollrausch in einen Müllcontainer. Die Polizei findet das schwer verletzte Baby kurz darauf, Simon ist stark unterkühlt, beim Sturz in die Mülltonne hat er sich die Netzhaut eines Auges verletzt, und ist seitdem auf einem Auge blind. Annemarie und Gottfried bekommen Simon vom Jugendamt als Pflegekind zugewiesen und entschliessen sich ihn zu adoptieren. Seitdem kämpfen die beiden Rentner Tag für Tag darum, dem Jungen ein lebenswertes Leben zu ermöglichen. Simon ist autoaggressiv, er verletzt sich oft selber, und muss Tag und Nacht betreut werden. Seit nunmehr 19 Jahren leistet das Ehepaar diesen Kraftakt. Doch für ihren größten Wunsch fehlten der Familie die finanziellen Mittel. Annemarie und Gottfried wünschen sich ein sogenanntes Co-Pilot-Fahrrad, bei dem Simon sicher angeschnallt und bequem vorne sitzt und Papa oder Mama direkt hinter ihm. Die Stiftung Antenne Bayern Hilft hat der Familie mit den Spenden der Antenne Bayern Hörer diesen Wunsch erfüllen können - die Familie konnte das mehrere Tausend Euro teure Spezialfahrrad anschaffen. Seit dem ist der 19 jährige Simon regelrecht aufgeblüht, er ist ruhiger, verletzt sich nicht mehr so oft selber und genießt es mit seinen Eltern ausgiebige Radtouren zu unternehmen.

Auch diesen Menschen möchten wir 2009 helfen: Hier gehts weiter mit Teil 2


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16.11.2009: Wenn Sie spenden möchten, können Sie das hier online sicher und bequem machen...

ABY hilft: Dominik aus Nürnberg
Ein neues Zimmer für Fußball-Fan Dominik

15.12.2009: Ostern 2009 werden der elfjährige Dominik Reichel und seine Mutter Doris so schnell nicht vergessen. Dominik erlitt wegen einer Herzklappenentzündung ein lebensgefährliches totales Organversagen, musste in ein künstliches Koma versetzt werden und später an ein Kunstherz angeschlossen werden.

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Wir stellen vor: Stiftung ANTENNE BAYERN hilft

20.11.2009: Menschen in Not zu unterstützen, wurde praktisch mit Sendestart von ANTENNE BAYERN geboren. Hier erfahren Sie mehr über die Stiftung ANTENNE BAYERN hilft.

ANTENNE BAYERN hilft
Diesen Menschen möchten wir mit Ihrer Hilfe 2009 helfen - Teil 2

04.12.2009: Diesen Menschen hat die Stiftung ANTENNE BAYERN hilft bereits im Jahr 2009 geholfen.