09.02.2010

Force India und Sutil: Punkte und Podeste

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Adrian Sutil will mit dem neuen Force India vorn mitfahren. (Foto: dpa) Bild vergrößern Adrian Sutil und sein Force-India-Rennstall haben sich ehrgeizige Ziele für die kommende Formel-1-Saison gesetzt. «2010 ist eine wirklich wichtige Saison», betonte der Gräfelfinger, «und wir sind optimistisch, dass sie gut wird.

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«Es ist das erste Mal, dass wir komplett im Zeitplan liegen, ich fühle daher, dass es die erste Saison sein wird, in der ich vom Anfang bis zum Ende zeigen kann, was mit dem Auto möglich ist und was ich kann», sagte Sutil in einer Pressemitteilung zur Vorstellung des VJM03.

Dazu haben die Designer und Ingenieure den neuen Wagen des indischen Rennstalls von Teamchef und Mitbesitzer Vijay Mallya auf Grundlage des Vorjahreswagens entwickelt. Mit diesem hatte Giancarlo Fisichella in Spa-Francorchamps als Zweiter den ersten Podestplatz des Teams in der Formel 1 eingefahren. Der Italiener war später zu Ferrari gewechselt, in dieser Saison setzt Force India auf Sutil und Vitantonio Liuzzi. «So oft wie möglich in die Punkte fahren», gab der Italiener als Ziel aus. «Wir haben bislang einen Podiumsplatz, aber ich hoffe, dass ich zur gleichen Zeit in einem Jahr von mehr Punkten und Podestplätzen reden kann», erklärte Mallya.

Bei den Testfahrten in Jerez wird der VJM03 seine Asphaltpremiere feiern. Wegen der Schlagzeilen über eine mögliche Schließung des Rennstalls macht sich Sutil keine Sorgen. «Mein Manager hat sich beim Team über die Situation erkundigt. Wir gehen davon aus, dass sie alle Auflagen fristgerecht erfüllen», erklärte der Gräfelfinger vor kurzem der Deutschen Presse-Agentur dpa. «Ich ziehe mein Programm durch und freue mich auf den ersten richtigen Test in Jerez.»

Das Team muss noch einen Finanzreport für 2008 beim zuständigen Companies House in England einreichen. Die eigentliche Frist wurde auf Anfrage des Rennstalls noch einmal verlängert, sie endet nach Aussagen von Force-India-Geschäftsführer Otmar Szafnauer am 25. Februar. Die Buchhalter hätten versichert, dass sie nicht länger bräuchten, wurde Szafnauer im «Daily Telegraph» jüngst zitiert. Mallya hatte bei «autosport» gesagt, dass man alle notwendigen Schritte unternehmen werde, um den Report bis zur neuen Frist vorzulegen. (Quelle: Hamburg (dpa/lby))


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