13.03.2010

Robben rettet Bayern: 2:1 gegen Freiburg

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Der Münchner Robben freut sich über seinen verwandelten Elfmeter zum 2:1-Endstand.  (Foto: dpa) Bild vergrößern Serie ausgebaut, Platz eins verteidigt - Bayern München hält dank Arjen Robben auch mit der zweiten Garde die Titelkonkurrenz in Schach.

Mit dem 2:1 (1:0) über den abstiegsbedrohten SC Freiburg festigte der deutsche Fußballmeister seine Tabellenführung und ist nunmehr schon seit 19 Bundesligaspielen ungeschlagen. Arjen Robben (76./83.) per Freistoß und Foulelfmeter machte Münchens siebten Heimsieg in Serie perfekt.

Cedrick Makiadi (31.) hatte die seit zwölf Spielen sieglosen und tapfer kämpfenden Breisgauer in Führung geschossen.

Bayern-Coach Louis van Gaal war vor allem mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden, lobte dann aber die Aufholjagd nach der Pause. «Da haben wir mit mehr Kreativität und Elan gespielt - das war unsere Rettung», sagte der Trainer und ergänzte: «Das zeigt unsere Mentalität, dass wir immer gewinnen wollen und können.» Freiburgs Trainer Robin Dutt meinte dagegen: «Wir hätten einen Punkt verdient.» SC-Kapitän Heiko Butscher, der sich ebenso wie sein Coach über den Freistoß-Pfiff vor dem 1:1 ärgerte, räumte ein: «Bayern hat wahnsinnig Dampf gemacht und wir haben dann die Ordnung verloren.»

Mit hohem Einsatz und totaler Offensive hatten die Bayern nach dem Rückstand ihre Aufholjagd gestartet - und waren belohnt worden. Robben stellte mit seinen Saisontreffern neun und zehn den Sieg der aber erst in der zweiten Halbzeit überzeugenden Bayern sicher. Beim gewaltigen Freistoß des Holländers hatte Sportclub-Keeper Simon Pouplin ebenso keine Abwehrchance wie beim Strafstoß. Zuvor war Thomas Müller von Ivica Banovic im Strafraum umgelegt worden. Eine höhere Niederlage verhinderte der hervorragende Pouplin.

Nach einem Schreckschuss nach der Pause von Johannes Flum (51.), dessen strammer Schuss knapp am Bayern-Tor vorbeistrich, spielte nur noch der Rekordmeister. Klose (61.) scheiterte nach Zuspiel von Ivica Olic an Sportclub-Keeper Simon Pouplin, dann klärte Yacine Abdessadki (72.) einen Olic-Kopfball auf der Torlinie.

Bayern-Trainer van Gaal musste in Martin Demichelis, Franck Ribéry, Mario Gomez (alle verletzt) und Bastian Schweinsteiger gleich auf vier Stammkräfte verzichten. Den dürftigen Auftritt seiner Mannschaft in der ersten Halbzeit entschuldigte das aber nicht. Vier Tage nach der Partie in Florenz gelang es den Bayern nicht, von der Champions League in den Liga-Alltag umzuschalten. Freiburg bestrafte das ideenlose Spiel des Gastgebers und ging durch Makiadi in Führung, der völlig frei stehend mit einem knallharten 20-Meter-Schuss Bayern-Torwart Jörg Butt keine Abwehrchance ließ.

SCF-Trainer Dutt hatte «etwas Verrücktes» versprochen und hielt mit dem Führungstreffer und auch mit seiner Aufstellung Wort. Ivica Banovic, Daniel Williams, Daniel Caligiuri und Papiss Cissé saßen überraschend auf der Ersatzbank, die Verteidiger Oliver Barth und Pavel Krmas sowie die Offensivkräfte Hamed Namochi und Stefan Reisinger (alle verletzt) waren wie erwartet gar nicht erst angereist.

Nach nur drei Minuten drohte den Breisgauern schon ein Gegentor, aber Olic scheiterte an Freiburgs Schlussmann Pouplin. Bis auf die elfmeterverdächtige Attacke des Franzosen gegen Miroslav Klose (25.) und der Kopfballchance des Bayern-Stürmers gab es keine brenzligen Situationen vor Freiburgs Tor. (Quelle: München (dpa/lby))


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