10.04.2010

Lautern Richtung 1. Liga - Fortuna verliert

Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ist der Rückkehr in die Bundesliga einen weiteren Schritt näher gekommen. Fortuna Düsseldorf hat hingegen im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag erlitten.
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Der Lauterer Bugera (r) und der Berliner Mattuschka kämpfen um den Ball.  (Foto: dpa)
 
(Foto: dpa)


Fußball-Zweitligist 1. FC Kaiserslautern ist der Rückkehr in die Bundesliga einen weiteren Schritt näher gekommen. Fortuna Düsseldorf hat hingegen im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag erlitten.

Die «Roten Teufel» mussten sich zwar mit einem 1:1 (0:0) gegen Union Berlin begnügen. Doch durch das 2:4 des Aufstiegs-Mitanwärter Fortuna Düsseldorf bei Energie Cottbus haben die Pfälzer zumindest den Relegationsplatz fast sicher.
Mit 62 Punkten hat der Spitzenreiter sogar beste Chancen, bereits am 19. April im Spiel bei Arminia Bielefeld den Aufstieg perfekt zu machen - wenn die Konkurrenz mitspielt. Der brasilianische Abwehrspieler Rodnei (72. Minute) hatte per Kopf mit seinem fünften Saisontreffer für die Führung gesorgt. Nach einem Pfostentreffer des eingewechselten Chinedu Ede tropfte der Ball vom Fuß des Kaiserslauterner Lakic ins eigene Tor in dem mit 41 144 Zuschauern gefüllten Fritz-Walter-Stadion.

Der Tabellen-Vierte Fortuna Düsseldorf verlor 2:4 (0:0) bei Energie Cottbus und droht damit vier Spieltage vor Schluss den Anschluss zu verpassen. Die eingewechselten Torsten Oehrl (65.) und Marcel Gaus (79.) glichen für Fortuna zweimal aus, nachdem Stiven Rivic (56.) und Nils Petersen (69.) Cottbus jeweils in Führung brachten. Der ebenfalls als Joker gekommene Chinese Jiayi Shao (81.) und Emil Jula (83.) sorgten für den Erfolg des letztjährigen Bundesliga-Absteigers, der nach drei Siegen in Folge den Klassenerhalt im Unterhaus praktisch sicher hat.

Rot Weiss Ahlen steht mit einem Bein in der 3. Liga, aber auch die TuS Koblenz schwebt weiter in akuter Abstiegsgefahr. Zweitliga-Tabellenschlusslicht Ahlen kassierte mit dem 0:2 beim SC Paderborn die fünfte Pleite in Folge ist bei 21 Punkten kaum noch zu retten. «Normalerweise haben wir keine Chance mehr, die Klasse zu erhalten. Uns fehlen die Klasse und die Qualität, die andere Mannschaften haben», stellte Ahlens enttäuschter Trainer Christian Hock nach der Partie fest.

Koblenz (28 Punkte) verpasste durch das 1:1 bei Alemannia Aachen den Sprung auf den Relegationsplatz und muss weiter zittern. «Aber die Mannschaft brennt. Unsere Chancen sind noch intakt», meinte TuS-Trainer Petrik Sander. Das dritte Freitagsspiel des 30. Spieltages endete mit einem 3:1- Sieg des TSV 1860 München gegen Arminia Bielefeld.

«Der Deckel ist noch nicht zu», hatte Ahlens Trainer Hock vor der Partie in Paderborn gute Stimmung verbreitet. Nach der Niederlage dürfte aber auch das letzte Fünkchen Hoffnung auf den Klassenverbleib erloschen sein. Sven Krause (39. Minute) per Foulelfmeter und Daniel Brückner (67.) mit einem direkt verwandelten Freistoß besiegelten Ahlens Pleite. Für Paderborn war es der erste «Dreier» nach fünf Spielen ohne Sieg und drei Niederlagen in Folge.

Für Koblenz blieb auf dem Aachener Tivoli der erhoffte «Dreier» aus, zumal auch Schiedsrichter Thorsten Schriever keine glückliche Hand hatte. In der 36. Minute verweigerte er dem Gast nach einem Handspiel von Mirko Casper einen klaren Elfmeter. «Ich finde es unglaublich, dass der Abstiegskampf vielleicht so entschieden wird», schimpfte TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos in der Pause im Abo-Sender «Sky». Eine Minute vorher hatte Benjamin Auer Aachen mit seinem 13. Saisontor in Führung geschossen. Anel Dzaka (60.) gelang der Koblenzer Ausgleich.

Im Duell der ehemaligen Bundesligisten aus München und Bielefeld war die Arminia die spielerisch bessere Mannschaft, geriet aber zunächst durch einen Treffer von Peniel Mlapa (21.) in Rückstand. Kurz vor dem Halbzeitpfiff schenkte «Löwen»-Verteidiger Antonio Rukavina den Ost-Westfalen mit einem Eigentor den Ausgleich. Der Ex- Bielefelder Stefan Aigner (57.), der am Donnerstag seinen Vertrag bei 1860 um zwei Jahre verlängert hatte, mit dem Tor zum 2:1 und Djorde Rakic in der Nachspielzeit brachten die «Löwen» nach zuletzt zwei Niederlagen wieder in die Erfolgsspur. (Quelle: München (dpa/lby))


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