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Der Traum vom WM-Titel treibt Timo Glock selbst als WM-Vorletzten weiter an, an einen vorzeitigen Abschied beim Nachzügler-Rennstall Virgin denkt er aber nicht. «Mit keinem» Team verhandle er oder sein Management, betonte Glock in einem Interview der Nachrichtenagentur dpa.
An den Gerüchten um Renault sei auch «nichts» dran.
Auf die Frage, wann feststehen wird, für wen er 2011 Gas gebe, antworte der 28-Jährige unmissverständlich: «Das steht fest. Ich habe einen gültigen Vertrag.»
«Best of the rest» - für Glock geht es als Geburtshelfer des Virgin-Teams weder um Punkte geschweige denn um Podiumsplätze. Besser sein als die beiden weiteren Neueinsteiger Lotus und HRT ist das Ziel bei jedem Rennen. Der Blick aufs Klassement verheißt vor dem Start nach der Sommerpause jedoch nichts gutes: Virgin ist Letzter in der Konstrukteurswertung, Glock selbst muss sich mit Rang 24 von 25 eingesetzten Fahrern begnügen.
«Dass es für jemanden wie mich, der die GP2 gewonnen hat und mit Toyota mehrfach auf dem Podium in der Formel 1 stand, nicht einfach ist, hinterher zu fahren, ist auch kein Geheimnis», räumte Glock ein, der nach seinem Gesamtsieg in der Nachwuchsklasse GP2 2008 in die Formel 1 zurückgekehrt war. Im Toyota schaffte es der Odenwälder dann in zwei Jahren zweimal auf Platz zwei, einmal belegte Glock den dritten Rang.
2010 findet er sich im Hinterfeld wieder. «Ich bin mir sicher, dass wir mit Virgin noch Schritte in die richtige Richtung machen», betont Glock aber. Auch wenn er gestand, dass Geduld «leider nicht» zu seinen Stärken zähle.
Dass er sie aber hat, beweist er in diesem Jahr. In fünf von bislang zwölf Rennen fiel Glock aus. Der neue Rennwagen vom Team des britischen Milliardärs Richard Branson läuft noch nicht rund. Glocks brasilianischer Kollege Lucas di Grassi schied sechsmal aus.
Trotzdem: Glock kann es kaum erwarten, statt auf zwei Rädern zu Trainingswecken endlich wieder hinterm Lenkrad seines über 700 PS starken Dienstautos zu sitzen. «Es gibt nichts, was so schön ist, wie das Rennfahren.» Am letzten August-Wochenende im belgischen Spa Francorchamps ist es wieder soweit.
Dass er in den insgesamt noch sieben Rennen in diesem Jahr nicht plötzlich vorne mitfährt, ist klar. Zumal die Teams in der Saisonunterbrechung die Fabriken schließen mussten. «Natürlich ist es mit mehr Budget auch bei den nun eingeschränkten Möglichkeiten einfacher, Schritte nach vorne zu machen, als bei uns neuen Teams mit weniger Budget.»
Er halte es aber grundsätzlich für sehr sinnvoll, «dass die Formel 1 nicht mehr zum Wettrüsten verkommt, sondern wir alle irgendwann mit halbwegs gleichen Waffen an den Start gehen können». Dass Glock, der sich auch schon in der amerikanischen ChampCar seine Sporen verdient hat, über großes fahrerisches Potenzial verfügt, ist unstrittig. Und an Motivation mangelt es dem angenehm bescheidenen Piloten sowieso nicht. Der WM-Titel ist und bleibt das Ziel. «Hätte ich nicht die Hoffnung und würde alles daran setzen, diesen Traum zur Wirklichkeit werden zu lassen, wäre ich falsch in der Königsklasse des Motorsports.» (Quelle: Berlin (dpa/lby))
09.02.2012: Erstmals nach dem Saisonfinale am 29. November 2011 gab Sebastian Vettel wieder auf der Rennstrecke Gas. Bei seiner Test-Premiere mit dem neuen Red Bull RB8 belegte der Doppelweltmeister der Formel 1 auf dem Circuito de Jerez den dritten Platz.
08.02.2012: Diesmal lief der neue Red-Bull-Herausforderer schon bei der ersten Ausfahrt wie geschmiert. So sehr, dass Vizeweltmeister Jenson Button vor dem Zelt des McLaren-Teams auf dem Circuito de Jerez ins Schwärmen geriet.
08.02.2012: Das Formel-1-Team von Timo Glock ist auf Web-Wegen. Der Rennstall Marussia will dank einer neuen Partnerschaft mit einem Karriere-Portal auch hoch spezialisierte Mitarbeiter finden.
07.02.2012: Vor die Mercedes-Box wird schnell der Sichtschutz geschoben. Dabei gibt es noch gar nichts Neues zu sehen.
07.02.2012: Der «Iceman» funktioniert auch fern der Kälte. Im frühlingshaft warmen Jerez de la Frontera hat Kimi Räikkönen die erste Formel-1-Bestzeit 2012 aufgestellt.
06.02.2012: Das Geheimnis um seinen neuen Dienstwagen ist gelüftet, nun will Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel den Renner endlich ausprobieren. «Darauf hat man den ganzen Winter gewartet.
06.02.2012: Im Prozess gegen den ehemaligen BayernLB-Vorstand Gerhard Gribkowsky haben die Verteidiger die erneute Vernehmung von Formel 1-Chef Bernie Ecclestone beantragt.
06.02.2012: Als Mischung aus Altbewährtem und auffälligen Neuerungen hat sich der Sauber C31 bei der Präsentation im spanischen Jerez de la Frontera entpuppt.
05.02.2012: Dem Lotus-Team ist bei der Vorstellung des künftigen Dienstwagens von Formel-1-Rückkehrer Kimi Räikkönen eine Internetpanne unterlaufen.
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