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Ein Warnstreik des Kabinenpersonals bei der Lufthansa hat am Mittwoch zu 80 Flugausfällen geführt. Einige tausend Passagiere seien auf andere Maschinen oder auf die Bahn umgebucht worden, teilte die Lufthansa mit.
Bei Langstrecken-Flügen gab es Verspätungen von bis zu einer Stunde.
Die Gewerkschaft Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO) hatte zu dem sechsstündigen Arbeitskampf in Frankfurt und Berlin aufgerufen, um nach dem Scheitern der Tarifverhandlungen ein verbessertes Lufthansa-Angebot für die 16 000 Flugbegleiter durchzusetzen. Notfalls will die Gewerkschaft zu weiteren Warnstreiks aufrufen oder eine Urabstimmung über unbefristete Streiks einleiten. Sie hatte bereits in der vergangenen Woche einen dreistündigen Warnstreik organisiert, der zu 44 Flugausfällen geführt hatte.
Die Gewerkschaft sprach in einer ersten Bilanz von einer hohen Beteiligung der Mitarbeiter. «Es war ein Erfolg», sagte Sprecher Joachim Müller. Die Lufthansa bezeichnete den Warnstreik dagegen als «unverhältnismäßig». Die Gewerkschaft solle ihre Blockadehaltung aufgeben und an den Verhandlungstisch zurückkehren.
Bei der UFO sind nach Angaben der Gewerkschaft mehr als die Hälfte der Lufthansa-Flugbegleiter organisiert. Die Spezialgewerkschaft hatte den Tarifabschluss der Gewerkschaft ver.di vom Sommer nicht anerkannt und pocht auf einen eigenen Abschluss. Die Gewerkschaft will Einkommenserhöhungen von 15 Prozent bei einem Jahr Laufzeit durchsetzen. Die Lufthansa hatte ein Paket von rund zehn Prozent mehr Geld einschließlich einer Ergebnisbeteiligung bei 14 Monaten Laufzeit vorgelegt.
Durch den Warnstreik mussten in Frankfurt 35 Abflüge gestrichen werden, in Berlin waren sechs Starts betroffen. Die Gesamtzahl der gestrichenen Flüge liegt höher, weil auch Rückflüge ausfallen. Laut Lufthansa wurden während der sechsstündigen Streikzeit rund ein Drittel aller Lufthansa-Abflüge an den beiden Standorten gestrichen.
Auch in Griechenland gab es am Mittwoch Behinderungen im Luftverkehr. Hier hatten Fluglotsen einen eintägigen Streik geplant, der allerdings kurz vor Beginn von einem Gericht als illegal erklärt worden war. Mehrere Auslandsflüge fielen trotzdem aus, weil das Flugprogramm nicht komplett neu koordiniert werden konnte. In Frankreich werden für diesen Donnerstag wegen eines Streiktages Flugausfälle in Paris befürchtet. (Quelle: ) (Quelle: (dpa) - Frankfurt/Main ) (Quelle: )
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09.02.2012: Am Frankfurter Flughafen drohen rund 200 Kontrolleure von Vorfeld und Verkehrszentrale mit einem Streik. Grund sind festgefahrene Verhandlungen um ein neues Tarifwerk, in deren Verlauf die Betreibergesellschaft Fraport einen Schlichterspruch des CDU-Politikers Ole von Beust nicht angenommen hat.
08.02.2012: Alle Riesenflugzeuge vom Typ Airbus A380 müssen auf Risse in den Tragflächen untersucht werden.
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