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Die Verbraucher in Deutschland sparen in der Wirtschaftskrise vor allem an Lebensmitteln und Restaurantbesuchen. Dagegen kommt es nur für wenige infrage, die Heizung zurückzudrehen oder öfter mal auf das Auto zu verzichten.
Das hat eine Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) in Nürnberg ergeben. Darin sagten fast 48 Prozent der Befragten, dass sie Lebensmittel und Getränke so preisgünstig wie möglich einkaufen.
Ebenso viele essen seltener auswärts und immerhin 40 Prozent gehen auch nicht mehr so oft in die Kneipe, ins Café oder ins Kino und Theater. An Bekleidung und Schuhen spart rund ein Drittel. 42 Prozent verschieben größere Anschaffungen wie Haushaltsgeräte, Möbel oder das neue Auto, wie die GfK am Montag berichtete.
Dagegen kommt es nur für 15 Prozent der Menschen infrage, weniger zu heizen. Knapp 22 Prozent schränken sich beim Autofahren ein. Ebenfalls nur rund ein Fünftel kann sich dafür erwärmen, weniger zu telefonieren oder den Anbieter zu wechseln. Preiswerter Urlaub machen will ein Drittel der Befragten; beim Kauf von Zeitungen und Zeitschriften will jeder Vierte sparen.
Im europäischen Vergleich versuchen neben den Deutschen besonders die Konsumenten in Großbritannien, Frankreich und Österreich, ihre Ausgaben zu reduzieren. Dagegen ist das Sparen im Alltag der Spanier und Polen kein so dringendes Thema: Jeweils rund 30 Prozent sagten dort, dass sie derzeit keine besonderen Sparmaßnahmen ergreifen. Für die Studie wurden 10 200 Verbraucher in neun europäischen Ländern befragt. (Quelle: Nürnberg (dpa/lby))
03.02.2012: Die Deutschen schauen weiterhin sorgenvoll auf die Wirtschaftslage. 79 Prozent sind der Ansicht, «der schlimmste Teil der Euro- und Schuldenkrise steht uns noch bevor», wie der ARD-Deutschlandtrend ergab.
03.02.2012: Die schwarz-gelbe Koalition spürt laut einer Umfrage Aufwind in der Wählergunst - und Kanzlerin Angela Merkel (CDU) profitiert von ihrem persönlichen Auftreten und ihrem Euro- Krisenmanagement.
01.02.2012: Keine Bewegung bei der Teuerung im Eurogebiet: Die jährliche Inflationsrate blieb im Januar im Vergleich zum Vormonat bei 2,7 Prozent stabil. Das berichtete die Europäische Statistikbehörde Eurostat am Mittwoch in Luxemburg.
31.01.2012: Die Rechte von Privatversicherten sollen laut einem Gesetzesentwurf des Bundesjustizministeriums (BMJ) gestärkt werden.
30.01.2012: Gute Nachrichten für Sparer und Verbraucher: Die Inflation in Deutschland ist weiter auf dem Rückzug. Im Januar sank die jährliche Teuerung zum vierten Mal in Folge.
30.01.2012: Niedrigere Kosten für Reisen, Kleidung und Schuhe haben die Verbraucherpreise in Bayern im Januar im Vergleich zum Vormonat sinken lassen.
28.01.2012: Angesichts steigender Strompreise nimmt die Bereitschaft der Bundesbürger zu, ihren Stromanbieter zu wechseln. Kündigten 2007 nur knapp drei Prozent der Kunden ihrem Versorger, waren es 2011 schon 6,5 Prozent.
28.01.2012: Die Abzocke mit Telefon-Warteschleifen bei teuren Service-Nummern hat die Bundesbürger im vergangenen Jahr nach einer Berechnung der Grünen-Bundestagsfraktion knapp 150 Millionen Euro gekostet. Das schreibt die «Saarbrücker Zeitung».
27.01.2012: Die niedersächsische Landesregierung unter dem früheren Ministerpräsidenten Christian Wulff hat den umstrittenen Nord-Süd-Dialog stärker unterstützt als bislang bekannt.
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