26.04.2010

Endgültige Einigung über A400M verzögert sich

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Der Militär-Airbus A400M landet in Toulouse auf dem Rollfeld. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS ist im abgelaufenen Jahr wegen des Debakels um den Militärtransporter Airbus A400M in die roten Zahlen gestürzt.  (Foto: dpa) Bild vergrößern Die Einigung über einen neuen Vertrag für den Militärtransporter A400M verzögert sich. Der «Financial Times Deutschland» zufolge sind sich die sieben Bestellnationen noch uneins, wie sie die mit Airbus ausgehandelte Kürzung der Gesamtbestellmenge der Flugzeuge unter sich aufteilen.

Statt 180 Maschinen wollen die Staaten nur noch 170 Maschinen bei der EADS-Tochter bestellen.



Airbus hatte bei der Verkündung der Grundsatzeinigung Anfang März mitgeteilt, dass die endgültigen Verträge «in den kommenden Wochen» angepasst würden. Es bestand die Hoffnung auf einen Abschluss bis Ende März. Nun heiße es in Airbus-Kreisen, dass mit einer Einigung bis Ende Mai gerechnet werde, schreibt die Zeitung. Ein Airbus- Sprecher wollte sich nicht zu Einzelheiten äußern.

Unklar ist, welcher Kunde wie viele A400M abbestellt. Großbritannien hat angekündigt, statt 25 nur 22 Maschinen abzunehmen. Deutschland ist mit 60 Flugzeugen der größte Kunde. An zweiter Stelle steht Frankreich mit 50 Flugzeugen, gefolgt von Spanien mit 27. Im Grundsatz hat die Bundesregierung entschieden, weniger Maschinen abzunehmen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte dem Blatt, dass aber nicht feststehe, um wie viele es sich handelt. Es gehe um eine «geringfügige Stückzahlanpassung».

Die Zeitung berichtet unter Berufung aus Unterlagen des Verteidigungsministeriums für den Haushaltsausschuss des Bundestags, dass Deutschland auf Entschädigungen von 390 Millionen Euro verzichte, die Berlin wegen der verzögerten Auslieferung vertraglich zustehen. Die Opposition zweifelt dem Bericht zufolge zudem daran, dass ein Darlehen über 500 Millionen Euro wie vereinbart nach künftigen Exporterfolgen zurückfließt. (Quelle: Hamburg (dpa/lby))


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