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Ärger für Boeing und Airbus: Der Großkunde Dubai Aerospace Enterprise (DAE) will nach Informationen der Pariser Finanzpresse Kaufverträge mit beiden Herstellern für 218 Flugzeuge neu aushandeln.
Das wegen des Immobilienprojekts Dubai World hoch verschuldete Emirat Dubai wolle einen Teil der Aufträge auf die Fluggesellschaft Emirates übertragen, berichten «La Tribune» und «Les Echos» (Montag).
Für Airbus gehe es um 70 Mittelstreckenjets A320 und 30 Langstreckenflugzeuge A350-900. Die ersten A320 stünden bereits zur Lieferung an, die A350 ab 2014. Airbus wollte die Meldung nicht bestätigen. «Wir nehmen grundsätzlich nicht Stellung zu vertraulichen Verträgen mit Kunden», sagte ein Unternehmenssprecher der dpa. «Unser aktuelles Orderbuch weist keine Stornierungen auf.» Bei Boeing geht es um Mittelstreckenflugzeuge vom Typ 737-700 und 737-800, den Großfrachter 747F und Langstreckenflugzeuge der Typen 777 und 787.
Dubai will dem Bericht zufolge seine Luftfahrtinvestitionen auf Emirates und den künftigen Großflughafen konzentrieren. Das Nachsehen habe der Flugzeugvermieter DAE. Hauptaktionär der DAE ist der Emirates-Hauptaktionär Scheich Ahmed Bin Said Al Machtum, der auf der Luftfahrtmesse in Berlin kürzlich einen Kaufvertrag für 32 «Super- Airbusse» A380 unterzeichnet hat. Dieser Großauftrag soll schon Teil des angestrebten Lösungspakets für DAE sein. Auf der Luftfahrtmesse im Juli im englischen Farnborough solle «im selben Geist» ein Emirates-Großauftrag für das Boeing-Modell 777 folgen.
Die erst vor wenigen Jahren gegründete DAE hatte 118 Boeing- und 100 Airbus-Flugzeuge für 28,7 Milliarden Dollar bestellt. Davon wurden bisher nur vier Boeings geliefert. Das Unternehmen wollte Weltmarktführer auf den Gebieten Flugzeugvermietung und Flughafenbetriebe werden und sogar den Londoner Flughafen Gatwick übernehmen. Auch der Aufbau einer Luftfahrt-Universität war geplant. Wegen der Finanzkrise wurden die Ziele zurückgeschraubt.
Konzernchef Bod Genise soll vor der Ablösung stehen. Bis Ende Juli muss Dubai laut «Les Echos» fünf Milliarden Dollar Kredite tilgen. Davon entfielen 1,5 Milliarden Dollar auf DAE und 1,25 Milliarden Dollar auf den DAE-Aktionär Dubai International Capital. 2011 würden 22 Milliarden Dollar fällig, davon eine Milliarde für DAE. (Quelle: Paris (dpa/lby))
06.02.2012: Der «Dreamliner» bereitet Boeing schon wieder Kopfzerbrechen. Nach Angaben des US-Flugzeugbauers ist bei der Produktion des hochmodernen Langstreckenfliegers etwas schief gelaufen.
26.01.2012: Der deutsche Spitzenmanager Thomas Enders (53) leitet künftig Europas größten Luft- und Raumfahrtkonzern EADS. Der derzeitige Chef der größten EADS-Tochter Airbus werde Ende Frühjahr die Nachfolge des Franzosen Louis Gallois antreten.
26.01.2012: Jean-Claude Trichet, Ex-Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB), winkt eine neue Aufgabe.
25.01.2012: Die jüngsten Probleme des europäischen Flugzeugbauers Airbus mit seinem doppelstöckigen Riesenflieger A380 liegen nach Angaben des Unternehmens am Fertigungsprozess.
25.01.2012: Das Luftfahrtgeschäft boomt wie selten zuvor. Trotz Schuldenkrise, Börsenturbulenzen und neuen Rezessionsängsten lassen sich die Menschen nicht vom Fliegen abhalten.
20.01.2012: Neue Probleme beim Riesenflieger A380: Der europäische Flugzeugbauer Airbus muss 20 Exemplare auf Risse an den Tragflächen untersuchen lassen. Das entspricht fast einem Drittel der insgesamt 67 Flugzeuge des Typs, die bisher weltweit im Dienst sind.
17.01.2012: Der europäische Flugzeugbauer Airbus will nach einem Rekordjahr 4000 neue Mitarbeiter einstellen. Auf einer gemeinsamen Neujahrskonferenz im Hamburger Airbus-Werk mit dem Mutterkonzern EADS sprach Verkaufschef John Leahy vom erfolgreichsten Jahr des europäischen Vorzeigeunternehmens.
07.01.2012: Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat einem Bericht zufolge einen Milliardenauftrag aus China erhalten. Die chinesische Fluggesellschaft Hong Kong Airlines wolle zehn Airbus A380 kaufen, berichtete die «Financial Times» am Samstag unter Berufung auf die Fluggesellschaft.
05.01.2012: Der Titel des weltgrößten Flugzeugbauers geht zum wiederholten Male an Airbus. Der US-Erzrivale Boeing konnte die Zahl seiner Auslieferungen im vergangenen Jahr zwar auf 477 Maschinen steigern, wie der Konzern am Donnerstag am Firmensitz in Chicago verkündete.
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