Bild vergrößern
Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt sieht trotz des Konjunkturaufschwungs keinen Spielraum für Lohnerhöhungen. Hundt sagte im Deutschlandfunk, die moderate Lohnpolitik der vergangenen Jahre sei ein Grund für die positive Entwicklung am Arbeitsmarkt gewesen.
«Wir dürfen den derzeitigen Aufschwung auf gar keinen Fall belasten oder gefährden.
» Er warnte die Gewerkschaften davor, mit zu hohen Lohnforderungen in die kommenden Tarifrunden zu gehen.
Die Gewerkschaften hatten angekündigt, deutlich höhere Löhne durchsetzen zu wollen. Die Beschäftigten hätten einen Anspruch darauf, am Aufschwung angemessen beteiligt zu werden. So hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten «Abschlüsse in Richtung drei Prozent» gefordert.
Hundt bezeichnete die wirtschaftliche Entwicklung als sehr positiv. Er rechne mit einem Wachstum von mindestens zwei Prozent in diesem Jahr. Es gebe allerdings auch Risiken. Der Aufschwung werde allein von den Exporten getragen, die Binnenkonjunktur sei noch schwach. Zudem klagten vor allem mittelständische Unternehmen über steigende Kreditkosten. «Für Partystimmung ist die Zeit noch nicht reif.»
Hundt sagte zudem, er gehe davon aus, dass die Arbeitslosigkeit schon in diesem Jahr die Marke von drei Millionen unterschreiten werde. Auch in den kommenden zwei Jahren werde die Zahl der Stellensuchenden weiter sinken. Für die Firmen werde es dann allerdings immer schwieriger, ausreichend Fachkräfte zu finden.
Die «Welt am Sonntag» berichtete unter Verweis auf das Forschungsinstitut Kiel Economics, die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt und die demografische Entwicklung würden dafür sorgen, dass in den kommenden Jahren in Deutschland ein Kampf um Arbeitskräfte ausbrechen werde. In der Folge stiegen auch die Gehälter wieder - und zwar deutlich schneller als in den vergangenen Jahren.
Ginge die Zahl der Jobsuchenden wie vom Forschungsinstitut prognostiziert bis zum Jahr 2014 auf 1,88 Millionen zurück, würden die Bruttolöhne 2013 um 4,3 Prozent und 2014 um 4,9 Prozent steigen. (Quelle: Berlin (dpa/lby))
09.02.2012: Im öffentlichen Dienst droht eine harte Tarifauseinandersetzung. Die Gewerkschaften fordern für die rund zwei Millionen Beschäftigten bei Bund und Kommunen 6,5 Prozent mehr Geld - mindestens aber 200 Euro.
09.02.2012: Die Kauflust der Deutschen nimmt nach Einschätzung des Marktforschungsunternehmens GfK in diesem Jahr um ein Prozent zu. «Der private Konsum leistet damit einen Beitrag zur Konjunktur und verhindert ein Abgleiten in die Rezession», sagte GfK-Vorstandschef Matthias Hartmann am Donnerstag in Nürnberg.
09.02.2012: Neue Schuhe, neuer Fernseher, neues Auto: Die Kauflust der Deutschen legt nach Einschätzung von Konsumexperten in diesem Jahr um ein weiteres Prozent zu. «Der private Konsum leistet damit einen Beitrag zur Konjunktur und verhindert ein Abgleiten in die Rezession», sagte der Vorstandschef des Marktforschungsunternehmens GfK, Matthias Hartmann, am Donnerstag in Nürnberg.
09.02.2012: Am Frankfurter Flughafen drohen rund 200 Kontrolleure von Vorfeld und Verkehrszentrale mit einem Streik. Grund sind festgefahrene Verhandlungen um ein neues Tarifwerk, in deren Verlauf die Betreibergesellschaft Fraport einen Schlichterspruch des CDU-Politikers Ole von Beust nicht angenommen hat.
09.02.2012: Neue Arbeitsplätze, mehr Investitionen und Kunden in Kauflaune: Die Unternehmen in Deutschland lassen sich von Krisenszenarien wenig beeindrucken. In der jüngsten Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) bleibt die Lageeinschätzung optimistisch.
08.02.2012: Bayerns Unternehmen betrachten die Energiewende als eines der größten Risiken für die Entwicklung der Wirtschaft in diesem Jahr.
07.02.2012: Bei den Tarifverhandlungen für die rund 3,6 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie zeichnet sich eine harte Auseinandersetzung um mehr Geld und weniger Leiharbeit ab. Der Vorstand der IG Metall bekräftigte in Frankfurt die bereits zuvor artikulierte Entgeltforderung von «bis zu 6,5 Prozent» bei einer kurzen Laufzeit von zwölf Monaten.
07.02.2012: Die deutschen Unternehmen trotzen der tiefgreifenden Schuldenkrise in Europa: Die Zahl der Firmenpleiten sei 2011 um knapp sechs Prozent auf 30 200 Fälle zurückgegangen, sagte das Vorstandsmitglied der Wirtschaftsauskunftei Creditreform, Helmut Rödl, bei der Vorlage der Insolvenzzahlen.
06.02.2012: Allen Konjunktursorgen zum Trotz ist die Zuversicht im deutschen Mittelstand zum Jahresbeginn weiter gestiegen. Das mittelständische Geschäftsklima kletterte im Januar zum dritten Mal in Folge gegenüber dem Vormonat.
Bildergalerie: Polizei findet 92 geschmuggelte Hundebabys - Die Welpen sind vorerst im Tierheim Nürnberg untergekommen
Ohne Wasser und Futter in zu kleine Transportboxen...
Verlosung: Jeder Name hat eine besondere Bedeutung: Das Geheimnis Ihres Vornamens!
Aus unseren Vornamen kann man vieles herauslesen.....
Rocky und Rambo schlimm zugerichtet: Schwarenegger und Stallone im gleichen Krankenhaus
Zwei Actionhelden, beide lädiert, im selben Kranke...
Single-Schnäppchen: Marina aus Mittelfranken
Die quirlige Marina aus Mittelfranken ist auf der ...
Was war Ihr schönster Liebesbeweis?
Pünktlich zum Valentinstag suchen wir Bayern tolls...